"Sicherheit VOR Leistungsfähigkeit"

Marktl: Bypass für die Anschlussstelle B20/A94

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Archiv: So sah das an einem Wochenende aus, als die A94 an der Anschlussstelle bei Marktl von Neuötting her kommend, nicht befahrbar war
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Marktl am Inn - Auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates ging es um das Nadelöhr kurz vor der Marktgemeinde: Die Anschlusstelle B20/A94 und den Kreisel. 

Es geht um die Anschlussstelle B20/A94 kurz vor Marktl am Inn: „Sicherheit vor Leistungsfähigkeit“. Diesen Grundsatz hat sich das Staatliche Bauamt Traunstein auf die Fahnen geschrieben. Jeder, der öfter mal zwischen Burghausen und Marktl und umgekehrt unterwegs ist, weiß um die Problematik, die dahinter steckt: „Sicherheit ist ja gut und schön aber der Stau!?!“. Am Mittwochabend hat das Staatliche Bauamt Traunstein dem Marktler Gemeinderat einen Plan zur Entschärfung des Nadelöhrs am Kreisverkehr kurz vor der Marktgemeinde vorgestellt.

Die wesentlichen Punkte

  • 1. Die Auffahrt auf die Autobahn von Burghausen her kommend in Richtung Passau soll noch vor dem Kreisverkehr möglich sein.
  • 2. Die Abfahrt von der Autobahn aus Richtung Passau kommend auf die B20 in Richtung Burghausen soll verkehrstechnisch flüssiger werden.

Zu 1.) Dazu muss ein Bypass gelegt werden. Soll heißen: Noch vor dem Kreisel kurz vor Marktl fahren die, die nach Passau wollen, auf die Autobahn auf

Zu 2.) Von Passau her kommend geht es an der Anschlussstelle kurz vor Marktl in Zukunft so weiter: Abfahren von der Autobahn auf einem eigenen Streifen, der sich im Kreisverkehr als zukünftige zweite Spur durchziehen wird.

Der Plan

Der Rückstau zu Stoßzeiten von bis zu 1,3 Kilometern für die, die nach Marktl wollen oder von dort nach Burghausen, soll sich verringern. Im Gespräch mit innsalzach24.de erinnert sich Marktls Bürgermeister Hubert Gschwendtner an die Überlegungen zum Bau des bis heute bestehenden Kreisels kurz vor der Marktgemeinde: Untersuchungen und die darauf aufbauenden Berechnungen und Planungen hätten seinerzeit Sinn gemacht aber „In der Realität hat es sich anders dargestellt“. Auf Betreiben der Kommune liegt jetzt der neue Plan des Staatlichen Bauamtes vor.

Das Erste Gebot

Am Donnerstag-mittag räumt Peter Maltan vom Staatlichen Bauamt Traunstein im Gespräch mit innsalzach24.de ein, dass es an der Anschlusstelle B20/A94 ein Problem gibt. Man habe sich die Situation genau angesehen und einen neuen Plan erstellt. Im Zuge des dreistreifigen Ausbaus der B20 zwischen Burghausen und Marktl wolle man jetzt am Kreisel nachbessern. „Sicherheit vor Leistungsfähigkeit“ sei aber nach wie vor das Erste Gebot.

rw

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