Neun Wasserproben wurden genommen

Wasserzweckverband Inn-Salzach: Kein Anlass für Panik!

+
  • schließen

Lankreis Altötting - Die Meldung über die Empfehlung des Gesundheitsamtes Altötting, in Marktl und Umgebung das Trinkwasser doch bitte für die Risikogruppen abzukochen, sorgte bei unseren Usern für Aufregung,

Die Meldung über die Empfehlung des Gesundheitsamtes Altötting, in Marktl und Umgebung das Trinkwasser doch bitte für die Risikogruppen

  • Immungeschwächte Mitbürger, 
  • Säuglinge und 
  • Kleinkinder

abzukochen, sorgte bei den Usern von innsalzach24.de für Aufregung. Auf Nachfrage von bei Peter Haugenender aus Neuötting, einem Bürgermeister der betroffenen Kommunen, sagte der „Abkochen ja, Panik nein“. Jetzt gibt es Neuigkeiten vom Wasserzweckverband Inn-Salzach.

Neun neue Proben

Laut Georg Strasser, Vorstand des Wasserzweckverbands Inn-Salzach, wurden an neun verschiedenen Stellen im Versorgungsnetz zwischen Neuötting und Stammham neue Proben genommen. Deren erste Auswertung weist immer noch eine Verunreinigung des Trinkwassers mit coliformen Bakterien nach.

Die Detailergebnisse werden für morgen, Freitag, erwartet. Ähnlich wie noch vor wenigen Wochen in Töging, gilt auch hier, dass es labortechnisch keine zuverlässigen Schnelltests gibt, konkrete Aussagen können also erst nach einer gewissen labortechnischen Reaktionszeit getroffen werden.

Keine Chlorierung

Noch immer sei der Grund für die Verunreinigung unklar, so Strasser im Gespräch mit innsalzach24.de am Donnerstagnachmittag. Eine Chlorierung des Wassers findet mindestens bis morgen, Freitag, nicht statt. Als Grund dafür nennt Strasser die geringe Menge von coliformen Bakterien, die in den letzten von regelmäßigen Proben gefunden wurde. Deswegen sei es ja bei einer Empfehlung durch das Gesundheitsamt geblieben „und es wurde keine Warnung ausgesprochen“.

Ihm sei das Reizthema „Verunreinigtes Trinkwasser“ selbstverständlich und insbesondere als Selbst-Verbraucher aus dem Versorgungsnetz des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach klar, für Panik sehe er keinen Anlass. Tatsächlich ist das Wasser in Deutschland immer noch das am strengsten überwachte Lebensmittel. Gibt es „Ausreißer“, wird definitiv reagiert wie hier: Es ist dem Wortlaut nach wie vor eine Abkoch-Empfehlung.

rw

Zurück zur Übersicht: Marktl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser