"Ein klarer Fall für den Rechtsweg"

Deponie an der B20: Marktl hat einen Anwalt eingeschaltet

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Marktl – Nein, die Sache mit dem Deponieschutt bei Schützing ist für den Markt noch nicht ausgestanden. Medienberichten zufolge, will das Staatliche Bauamt Traunstein 790.000 Euro von der Kommune für die Entsorgung mehrerer tausend Kubikmeter Schutt, die beim Ausbau der B20 ans Tageslicht gekommen waren. innsalzach24.de hat mit Bürgermeister Hubert Gschwendtner zum aktuellen Stand der Dinge gesprochen.

Mitte Oktober ist ein Brief ins Marktler Rathaus geflattert, der für große Aufregung sorgte: Der Markt soll 790.000 Euro für mehrere tausend Kubikmeter Deponieschutt entlang der kürzlich fertig gestellten dreistreifig ausgebauten B20, gefunden auf Höhe Schützing, bezahlen. Die Sache liege mittlerweile beim Anwalt, so Hubert Gschwendtner, Erster Bürgermeister des Marktes Marktl am Inn im Gespräch mit innsalzach24.de.

Ein Fall für den Rechtsweg

Die Sache reiche laut Gschwendtner weit zurück bis in die Jahre 1961/62. Von einer genehmigten Deponie ist die Rede und davon, dass der Grund dafür von den Staatforsten gepachtet wurde. Letztendlich sei es so, dass die Staatsforsten wussten, was da unter der Erde schlummert und sie seien heute der Absprechpartner für den fraglichen Schutt . Jetzt den Markt Marktl für eine damals genehmigte Deponie auf Pachtgrund vollumfänglich zur Kasse bitten zu wollen sei ein klarer Fall für den Rechtsweg.

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