Am Samstag in Marktl am Inn

"Rama Dama": Fast 40 Säcke Müll und extremes Kopfschütteln

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Fast 40 Säcke Müll und manchmal extremes Kopfschütteln: Autoreifen, Computermonitore und sogar ein Paar Skier waren dabei.
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Marktl am Inn – 25 Kinder, einige erwachsene Betreuer und Maximilian Gschwendtner, Jungendreferent der Marktgemeinde, sind am Samstag losgezogen, um den Müll im Ortsgebiet aufzuräumen. Was sie dort gefunden haben entbehrt manchmal jeglicher vernünftigen Erklärung.

25 Kinder aus den verschiedensten Ortsvereinen wollten etwas für den Ort tun und den Müll aufräumen. Gemeinsam mit einigen erwachsenen Betreuern und dem Jugendreferenten der Marktgemeinde Maximilian Gschwendtner gings ans Werk. Dabei beschränkten sich die fleißigen und umweltbewussten Helfer nicht nur auf die innerörtlichen Flächen

Auch Bankette und Parkplätze der Zufahrtsstraßen des Ortes haben sie von allerhand Unrat befreit.

Auch Bankette und Parkplätze der Zufahrtsstraßen des Ortes haben sie von allerhand Unrat befreit.

40 Säcke und ein paar „Besonderheiten“

Fast 40 Säcke Müll haben sie alle zusammen eingesammelt. Als wäre das nicht schon viel genug, denn schließlich handelt es sich dabei um achtlos eben nicht in den Mülleimer geworfenen Müll, hat die Gruppe noch ein paar „Besonderheiten“ gefunden. So lagen auch schon mal Autoreifen rum. Sogar Computermonitore haben die jungen Umweltengel gefunden und der fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Einen ganzen Anhänger voll Müll und Unrat haben die fleißigen Helfer eingesammelt.

Richtig komisch wird’s bei einem Fund am Ufer des Marktler Badesees: liegt da doch tatsächlich ein Paar Skier! Sie sind laut Maximilian Gschwendter auf Nachfrage von innsalzach24.de möglicherweise noch gangbar. Wie kommen sie da hin und warum? Diese und andere Fragen konnten alle, die mitgemacht haben dann bei einer ordentlichen Brotzeit noch besprechen oder sich einfach nur stärken nach dem freiwilligen Einsatz für ein schöneres Marktl. Rund drei Stunden war die Gruppe unterwegs.

Matürlich stand die Sicherheit der freilwilligen Helfer an erster Stelle beim "Rama Dama" in Marktl.

"Rama Dama"

Dieser bayerische Titel für die Idee, 

  • gemeinsam aufzuräumen
  • gemeinsam anzupacken
  • gemeinsam etwas zu bewegen

wird dem damaligen Münchner Oberbürgermeister Thomas Wimmer zugeschrieben. Gut, bei Wimmer (SPD) hatte „Rama dama“ einen anderen Hintergrund: Hier geht es um die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bayerischen Landeshauptstadt aber noch heute hat „Rama dama“ – in Hochdeutsch wohl so was wie „Lasst uns aufräumen“ – Zugkraft

 

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