Sichere Deponien für TechnoSan-Bauschutt

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Aus der Kiesgrube in Altmühldorf wurde das belastete Material vollständig entfernt.
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Haiming/Neuötting - Der belastete Bauschutt, den die Firma TechnoSan in einer Kiesgrube in Mühldorf gelagert hatte, wurde in Deponien mit höheren Grenzwerten umgelagert.

Für den belasteten Bauschutt, den die Firma TechnoSan rechtswidrig in einer Kiesgrube in Altmühldorf gelagert hatte, wurden neue, sichere Deponien in der Region gefunden. Wie der Deponien-Betreiber Freudlsperger auf Anfrage von innsalzach24 bestätigte, ist der belastete Abraum vollständig aus der Mühldorfer Kiesgrube entfernt und nach Neuötting beziehungsweise Haiming gebracht worden.

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Schon 2012 hatte Freudlsperger rund 3000 Tonnen Bauschutt aus der Deponie in Altmühldorf entfernt. Der Rest folgte zwischen Ende Januar und Ende Februar. Etwa ein Drittel des Materials lagert nun in einer Deponie der Klasse 1 in Neuötting. Die stärker belasteten verbleibenden zwei Drittel sind in Haiming/Neuhofen untergebracht. In der dortigen Deponie der Klasse 0 können die Grenzwerte nach Angaben der Firma Freudlsperger ganz leicht eingehalten werden. Eine Gefährdung der Umwelt besteht dementsprechend nicht.

Im vergangenen Jahr hatte eine Untersuchung ergeben, dass in Mühldorf gelagerter Bauschutt der Firma TechnoSan massiv mit Schadstoffen belastet war. Die Grenzwerte für polyzyklische Kohlenwasserstoffe und Benzo(a)pyrene waren um ein Vielfaches überschritten worden. Das Landratsamt hatte dem Unternehmen daraufhin mit sofortiger Wirkung die Betriebsgenehmigung entzogen.

Im Zuge dieses Umweltskandals hatte die Firma die Liquidation zum Handelsregister beantragt und der Geschäftsführer von TechnoSan kam in Untersuchungshaft.

Alexander Belyamna

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