„Die Ursache ist nach wie vor unbekannt“

Wasserzweckverband Inn-Salzach: „Das Infoblatt gilt nach wie vor!“

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Haiming/Landkreis Altötting – „Unser Wasser ist (...) unser höchstes Gut“, schreibt der Wasserzweckverband Inn-Salzach am Mittwochmittwag in einer Pressemitteilung zur weiter andauernden Chlorierung des Trinkwassers.

Es ist definitv ein heikles Thema: Unser Trinkwasser. „Wasser ist Leben“, haben wir in der Grundschule gelernt. Wenn da mal was nicht passt, dann wird’s schwierig. Viel hat sich der Wasserzweckverband Inn-Salzach schon anhören müssen. innsalzach24.de gegenüber sprach Vorstand Georg Strasser sogar davon, dass sein Telefon teilweise nicht mehr still stand. Die Menschen waren also offenbar verunsichert.

Dann sprach Neuöttings Bürgermeister Peter Haugeneder aus: „Abkochen ja, Panik nein!“. Auf einem Weihnachtsmarkt in Alzgern soll es dennoch dazu gekommen sein, dass Standlbetreiber ihr Spülwasser abgekocht haben, einfach aus Verunsicherung. Sie hatten „da was gehört“ aber sicher war sich niemand.

Hier ist die aktuelle Pressemeldung des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach im Wortlaut:

Im Endbefund vom 20. Dezember fand sich in einer Trinkwasserprobe (Probenahmedatum 16. Dezember) des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach eine geringe Verunreinigung mit coliformen Bakterien. Nachdem der Analysebefund am 20. Dezember vorlag erfolgte sofort eine Kontrolluntersuchung, welche den Verdacht bestätigte. Die Ursache ist nach wie vor unbekannt.

Die Information der Bürger erfolgte über regionale Medien (…) und in unserer Gemeinde auch über die Gemeindehomepage sowie natürlich über die Homepage des WZV. Zusätzlich wurde der WZV (Wasserzweckverband Inn-Salzach) mit weiteren mikrobiologischen Beprobungen des Leitungsnetzes beauftragt.

Nachdem dabei erneut eine geringe Keimbelastung festgestellt wurde, ordnete das Gesundheitsamt eine Chlorung des Trinkwassers an. Zur flächendeckenden Information der Wasserkunden verteilte der Wasserzweckverband auch ein Infoblatt an alle Haushalte.

Das Infoblatt gilt nach wie vor! Anders als in der letzten Pressemeldung erwähnt, muss das Wasser nicht abgekocht werden!

Die folgenden Wasserproben waren keimfrei, erst bei einer Probe vom 30. Januar fand sich nochmals eine geringe Belastung. Die Chlorung des Trinkwassers wurde deshalb um zwei Wochen verlängert. Wann die Anordnung aufgehoben werden kann, hängt von weiteren Wasseruntersuchungen und der Ursachenforschung ab.

Der Wasserzweckverband legt Wert auf die Feststellung, dass es sich bei dem gefundenen Bakterienstamm nicht um die gefürchteten Escherichia coli (E.coli) - Bakterien handelt und dass unser Wasser nach wie vor das höchste Gut ist, worauf wir jetzt erst recht ein besonderes Augenmerk legen. Die Untersuchungsergebnisse aller 12 Proben zum heutigen Tag (08.02.17) sind alle ohne Belastung!

Pressemitteilung Wasserzweckverband Inn-Salzach/rw

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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