Wasserzweckverbands Innsalzach

Zweckverbands-Chef Strasser (74) tritt zurück: "Ich bin fix und foxi"

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Haiming - Der Wasserzweckverband Innsalzach machte im letzten halben Jahr mit Anordnungen zum Wasserabkochen und Keimproblemen Schlagzeilen. Jetzt muss auch noch der Vorstand Georg Strasser aus gesundheitlichen Gründen den Verband in dieser schwierigen Zeit verlassen.

Bereits seit sechs Monaten muss das Wasser in Teilen des Gebiets des Wasserzweckverbands Innsalzach abgekocht werden. Diese Anordnung ist auch immer noch nicht aufgehoben worden. Und gerade in dieser kritischen Phase muss Vorstand Georg Strasser (74) die Inn-Salzach-Gruppe offenbar Ende Juli verlassen. 

Wie heimatzeitung.de berichtet, müsse sich Strasser aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen. "Ich hätte das Leitungsproblem gerne noch aufgearbeitet. Aber ich schaff’s nicht mehr, ich bin fix und foxi." Strasser gebe an, dass er nicht vor den momentanen Problemen flieht, sondern einfach an seine körperlichen Grenzen gestoßen ist. 

Strasser besetzte zehn Jahre lang den Posten des Vorstandes und gibt zu, vor allem angesichts der momentanen Schlagzeilen um Verkeimung, nicht immer alles richtig gemacht zu haben.  Die Pr obleme der Verkeimung werde er nicht mehr lösen können: "Die Kraft reicht nicht mehr", wie er selbst gegenüber heimatzeitung.de sagt, aber er hat für die Zukunft vereinzelt für weitere Arbeitsplätze gesorgt und übergibt das Amt nun vorläufig seinem Stellvertreter Franz Lehner, dem Bürgermeister von Stammham. Nach einem würdigen Nachfolger wird ab sofort gesucht. 

red

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