Eine Mauer, die vereint

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Marseta Schweikl vom Umweltamt Burghausen und die Leiterin des Freizeitheims Burghausen Sabine Beck (von links)

Burghausen - Alle sollen mithelfen, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Im Bräugärtl entsteht eine ganz besondere Mauer.

Hier im Bräugärtl soll die Friedensmauer entstehen.

Im Burghauser Bräugärtl soll sie entstehen, die Friedensmauer. Das Umweltamt hat in Kooperation mit dem Freizeitheim dieses Projekt ins Leben gerufen. In zwei Aktionsräumen haben die Bürger die Möglichkeit, einen individuellen Stein zum Thema "Frieden" zu gestalten. Alle Steine werden dann in die etwa 14 Meter lange Mauer integriert. "Die Idee stammt aus der Österreichischen Gemeinde Moosdorf", so Marseta Schweikel vom Umweltamt Burghausen. "Dort hat unsere Naturschutzbeauftragte Monika Hager eine solche Friedensmauer entdeckt. Wir haben uns dann schnell dazu entschlossen, dieses Konzept weiterzuführen."

Friedensmauer soll im Bräugärtl entstehen

Friedensmauer in Burghausen

Auch das Burghauser Freizeitheim hat gleich angeboten, das Projekt zu unterstützen. "Wir haben die Idee gleich sehr schön gefunden", sagt Sabine Beck, die Leiterin des Freizeitheims. "Dem Frieden soll hier ein Denkmal gesetzt werden."

In zwei Aktionsräumen können große und kleine Bürger einen oder auch mehrere Steine gestalten. Bürger von außerhalb oder Touristen sind natürlich auch willkomen. Im Freizeitheim oder direkt im Bräugärtl werden Werkbänke aufgestellt. Einzelne Personen können unangemeldet während der Öffnungszeiten zum Freizeitheim Burghausen kommen. Ab sechs Personen ist eine Anmeldung erforderlich.

Im Herbst soll die Friedensmauer dann gebaut werden. Etwa 800 Steine sollen bis dahin zusammenkommen. Schulklassen sollen mobilisiert werden und auch ins Seniorenheim werden noch Steine von Jugendlichen gebracht. "Das Wichtigste ist nicht die Mauer, sondern das Geschehen, wie die Mauer entsteht", meint Beck. Es geht darum ein Zeichen zu setzen - generationsübergreifend und für den Frieden.

red is24 / tj

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