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Noch mehr Spenden benötigt

Ihr Lachen wird fehlen: Verstorbene Mama aus Emmerting hinterlässt zwei kleine Jungs

Tanja Geyer zu Lebzeiten mit ihren beiden Söhnen Timo (links) und Milan (rechts).
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Tanja Geyer zu Lebzeiten mit ihren beiden Söhnen Timo (links) und Milan (rechts).

Die Situation ist der Worst Case für jede Familie: Die Mama stirbt viel zu früh und unerwartet. Genau das ist im Fall Tanja Geyer aus Emmerting passiert. Auf Kopfschmerzen nach einem Sturz folgte eine fatale Gehirnblutung. Nun kümmert sich die Oma um die Halbwaisen Timo und Milan. Hoffnung macht die große Hilfsbereitschaft im Kreis Altötting. Eine Spendenaktion läuft. Das Geld soll in eine größere Wohnung fließen oder ein Häuschen mit Garten für die Kinder.

Emmerting - Die Mama ist nicht mehr da. Und sie wird auch in diesem Leben nicht mehr kommen. An diese unglaublich traurige Wahrheit müssen sich die beiden Kinder Timo und Milan gewöhnen.

Am 28. Januar 2022 ist Tanja Geyer gestorben. Seitdem ist schon viel passiert. Gemeinsam mit dem Emmertinger Pfarrer Thomas Steinberger konnten Freunde und Bekannte von Tanja Geyer eine Spendenaktion ins Leben rufen. Ein kleiner vierstelliger Betrag ist laut Informationen von innsalzach24.de bisher zusammen gekommen. Es soll noch deutlich mehr werden.

Spendenkonto für Hinterbliebene der Familie Geyer

Unter dem Namen der Mutter Irmgard Geyer ist ein Spendenkonto für die Unterstützung der Familie (insbesondere der beiden Kinder Timo und Milan) nach dem unerwarteten Tod von Tanja Geyer eingerichtet worden. Wer spenden möchte, kann dies an folgende Kontoverbindung tun: Irmgard Geyer, IBAN: DE05711600003007301537, Verwendungszweck: „Hilfe für Timo und Milan“

Die beiden Halbwaisen leben aktuell bei der Oma Irmgard Geyer (58) in Neuötting. Langfristiges Ziel ist ein größeres Zuhause im Kreis Altötting, in Emmerting oder Marktl, wo Irmgard Geyer arbeitet. Nach Möglichkeiten sollen die beiden Kinder in ihrem vertrauten Umfeld bleiben, Kindergarten und Schule weiterhin in Emmerting besuchen.

„Wir wohnen momentan in sehr beengten Verhältnissen in einer Zwei-Zimmer-Wohnung und brauchen dringend mehr Platz für insgesamt vier Personen im Haushalt“, so Irmgard Geyer auf Nachfrage von innsalzach24.de.

Tanja Geyer im Porträt. Dieses Foto wurde auch für ihr Sterbebild verwendet.

Gute Freundin aus Emmerting krempelte sofort die Ärmel hoch

Die Idee zur Spendenaktion stammt von Tanja Geyers guter Freundin Isabel: „Ich konnte es nicht glauben, als ich von ihrem Tod erfuhr. Wir mussten sofort was unternehmen. Leider sind noch nicht genug Spenden aufgelaufen.“ Es darf also gerne noch gespendet werden, damit Timo (9) und Milan (2,5 Jahre) eine bessere Zukunft haben können.

Isabel am meisten fehlen wird „Tanjas wunderschönes Lachen. Das war ihr Markenzeichen“. Selbst wenn es ihr gerade nicht so gut ging, sei sie „immer freundlich geblieben“ und habe „überall mit angepackt und auch Kinder von Freundinnen betreut, wenn Not am Mann war“.

Offenbar war Tanja Geyer kurz vorher unglücklich gestürzt

Kurz vor ihrem Tod - die Blutung war offenbar durch einen unglücklichen Sturz auf den Kopf ausgelöst worden - hatte sie Isabel noch berichtet, „dass sie die Kinderpflegeschule im zweiten Anlauf besuchen wollte und auch schon einen Praktikumsplatz im Kindergarten hatte“.

Vor einer unerwarteten Unterbrechung der Ausbildung - Tanja war mit Milan schwanger geworden - hatten sich Isabel und Tanja Geyer an eben dieser Schule kennengelernt: „Um ein Vorbild für ihre Kinder zu sein, hatte Tanja fest vor, die Ausbildung im September 2022 nochmal anzupacken.“

Emmertings Bürgermeister Stefan Kammergruber. Seit seinem Austritt aus der CSU ist er parteiloses Mitglied des Gemeinderates.

Politiker der Gemeinde Emmerting planen ebenfalls Hilfen

Auch im Rathaus der Gemeinde Emmerting gibt es Pläne für finanzielle Hilfen bzw. eine praktische Unterstützung in diesem tragischen Fall. Auf Nachfrage von innsalzach24.de erklärt Bürgermeister Stefan Kammergruber, „dass unsere Sozialreferentin Martina Stumpf verschiedene Möglichkeiten der Hilfe für die Hinterbliebenen in Betracht zieht“.

Das Gemeindeoberhaupt selbst habe die Verstorbene „nicht persönlich gekannt“, wusste jedoch, „dass sie in unserem Ort gewohnt hat“. Er unterstütze die Spendenaktion, die der Pfarrverband Emmerting (Bistum Passau) mit ins Leben gerufen hat.

-rok-

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