Der mutmaßliche Täter streitet alles ab

Wer hat die 40-jährige Emmertingerin niedergestochen?

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Thyrnau/Emmerting - War es Mord, war es Totschlag oder war er es gar nicht? Der mutmaßliche Täter von Thyrnau soll Medienberichten zufolge abstreiten, seine Frau (40), aufgewachsen in Emmerting, erstochen zu haben.

War es Mord, war es Totschlag oder war er es gar nicht? Wie die PNP berichtet, soll der mutmaßliche Täter (45) von Thyrnau abstreiten, seine Frau (40), die in Emmerting im Landkreis Altötting aufgewachsen ist, am Silvestermorgen mit einem Messer niedergestochen zu haben. Das Blatt bezieht sich dabei auf Informationen der Staatsanwaltschaft Passau

Demnach werde der Schlussbericht der Kripo für Ende März erwartet. Anklage könne im April erhoben werden. Der „dringend Tatverdächtige“ Mann sitze derzeit in Untersuchungshaft.

Die PNP zitiert Walter Feiler, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Passau:Die Tatwaffe sei noch nicht gefunden worden. Fest stehe aber, dass die Frau kurz vor ihrem Tod einen Notruf absetzen konnte und in diesem ihren Mann als Täter angab.

Es gibt in dieser Sache offenbarzwei mögliche Vorwürfe:

  • Totschlag
  • Mord

Nach dem Bericht der PNP stehe noch nicht fest, zu welcher Anklage es kommen wird. Bei einem Mordvorwurf muss dem Täter aus Mordlust, Sexualtrieb, Habgier oder niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam vorgegangen sein. Ansonsten spricht man von einem Totschlag.

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