Messprogramm des Chemieparks Gendorf

Transparente Umweltdaten für die Region

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Alexander Kogler, Mitarbeiter bei ISG-Umweltmessungen, wechselt die Becher für die Messungen des Staubniederschlags. Die Becher werden dann verschlossen und im Umweltlabor analysiert.

Burgkirchen - Erkenntnisse über die lufthygienische Situation in der Umgebung liefert das Immissionsmessprogramm. Die Ergebnisse der freiwillig und mit hohem Aufwand durchgeführten Untersuchung geben Aufschluss über viele der in der Umgebungsluft vorhandenen emissionsrelevanten Parameter.

Die Pressemeldung in Wortlaut:

Über sechs Monate lang führten Umweltspezialisten von Standortbetreiber InfraServ Gendorf unter Beteiligung externer Institute detaillierte Untersuchungen durch ein komplexes Messprogramm mit knapp 30 unterschiedlichen Stoffen, die an sieben Messpunkten von Burgkirchen bis nach Mehring, Kastl und Emmerting überprüft wurden. 

Godehard Mayer, Leiter Genehmigungsmanagement bei InfraServ Gendorf, erklärt: „Damit auch die Behörden den größten Nutzen aus unserem Messprogramm ziehen, haben wir die Stoffauswahl gemeinsam mit dem Landratsamt und dem LfU Bayern abgestimmt. Die Messpunkte selbst sind zum großen Teil identisch mit den Messpunkten aus den zuletzt 2008 durchgeführten Messungen. Für ausgewählte Parameter können wir sogar Trendanalysen für einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten auswerten.“

Die Ergebnisse zeigen unauffällige Werte, die in keinem Bereich geltende Richt- und Grenzwerte überschreiten. Auch im Vergleich zur letzten Messung 2008 sind trotz der um fast 40 Prozent gestiegenen Produktionsmengen keine erhöhten Immissionen festzustellen.

„Die Anforderungen an einen Chemieparkbetreiber wandeln sich laufend. Der Schutz von Mensch und Umwelt hat dabei für uns höchste Priorität. Umfassende Immissionsmessprogramme belegen genauestens, welche Auswirkungen unser Handeln auf die Region hat. So sind wir in der Lage, die Abläufe entsprechend zu optimieren“, erklärt Dr. Bernhard Langhammer, Geschäftsleiter der InfraServ Gendorf, den Hintergrund der Messungen. „Die Ergebnisse stimmen uns zufrieden und sind zeitgleich ein Ansporn, mit derselben Akribie weiterzuarbeiten.“

Pressebericht des InfraServ Gendorf

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