Anfahren der Anlagen bis Ende der Woche

Countdown für den Shut Down bei OMV

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Während die Anlagen hochgefahren werden, kann es bei OMV in Burghausen zu verstärkter Fackelaktivität kommen. Ende der Woche ist das Anfahren der Anlagen - und damit der gesamte Shut Down - beendet.
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Burghausen - Ende der Woche, etwas später als geplant, sind bei OMV alle Anlagen wieder hochgefahren. Das ist der Grund für die Verzögerung des Shut Down:

Ende der Woche soll das Großprojekt Shut Down seinen Abschluss finden. Das Projekt wird damit ein wenig später beendet als ursprünglich geplant, Grund dafür sind die angefallenen Wartungsarbeiten, die länger gedauert haben als angenommen. Während des alle sieben Jahre gesetzlich vorgeschriebenen Shut Down werden sämtlichen Bestandteile der Anlagen vom TÜV auf Herz und Nieren geprüft und müssen gegebenenfalls erneuert werden. Erst nach der positiven TÜV-Abnahme dürfen die Anlagen weiter betrieben werden.

 Bis heute keine Zwischenfälle

Bei OMV sind alle Wartungsarbeiten längst abgeschlossen, sämtliche Anlagen haben die Betriebserlaubnis erhalten. Seit Anfang November werden alle Anlagen wieder hochgefahren - ein schrittweiser Prozess, der insgesamt mehrere Wochen dauert. Aktuell gilt es nur noch einzelne Elemente in die Anlagen einzubinden und den Durchsatz peu à peu zu erhöhen. Danach laufen alle Anlagen wieder wie gewohnt. Auch der verstärkte Fackelbetrieb ist beendet, sobald die Anlagen komplett hochgefahren sind.

Für OMV ist der Shut Down trotz der zeitlichen Verzögerung gut gelaufen. Das Projekt blieb im Kostenrahmen von rund 42 Millionen Euro und es gab keine größeren Zwischenfälle. "Der Shut Down ist dann erfolgreich, wenn nichts passiert", hatte Dr. Gerhard Wagner, Geschäftsführer der OMV Deutschland GmbH, bereits vor einigen Wochen bei der Präsentation einer Zwischenbilanz des Shut Down gesagt. Gemessen an dieser Maxime ist der Shut Down ein voller Erfolg. Bis heute hat sich keiner der OMV-Mitarbeiter oder der 3400 während des Kern-Shut Down anwesenden Partnerfirmenmitarbeiter schwerer verletzt. Es gab lediglich kleinere, auf Baustellen nicht unübliche Zwischenfälle, wie etwa leichtere Verletzungen, die mit einem Pflaster behandelt werden konnten.

 Inbetriebnahme der Butadienanlage steht noch aus

Im kommenden Jahr steht OMV vor einer weiteren großen Aufgabe: Die Butadienanlage, eine Investition von 200 Millionen Euro, wird im Frühjahr in Betrieb genommen. Während des Shut Down wurde die Anlage bereits in den Gesamtkomplex integriert. Die endgültige Fertigstellung und die Inbetriebnahme der Anlage steht allerdings noch aus.

Das Gelände von OMV während des Shut Down:

Das Gelände von OMV während des Shut Down

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