Voraussichtlich vom 20. Juli bis zum 13. September eingeschränkter Verkehr 

Zweiter Abschnitt der B20 in Burghausen wird im Sommer saniert - teilweise Vollsperrung

Die Burgkirchener Straße/B20 in Burghausen wird im Sommer 2021 saniert. Teilweise kommt es zu Vollsperrungen und Schließungen einzelner Geschäfte.
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Die Burgkirchener Straße/B20 in Burghausen wird im Sommer 2021 saniert. Teilweise kommt es dann zu Vollsperrungen und Schließungen einzelner Geschäfte.

2020 wurde die B20 bereits zwischen der Einmündung der Staatsstraße 2107 bei Pirach und dem Gewerbepark Lindach in Burghausen saniert. Nun steht im Sommer die zweite Sanierungsstufe an, die erhebliche Einschränkungen auf der Burgkirchener Straße mit sich bringt. 

Burghausen – Bürgermeister Florian Schneider informierte den Stadtrat in der Sitzung am Mittwoch, den 17. März, über die anstehenden Sanierungsarbeiten an der Burgkirchener Straße. Diese werden ungefähr auf Höhe Musik Meisinger bis zur Einspurung an der Wacker Westpforte durchgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten wird die Stadt auch einige Maßnahmen durchführen.

Sanierungsarbeiten an der B20/Burgkirchener Straße in Burghausen

Die Sanierung ist vom zuständigen Straßenbauamt in sechs Teilschritte getaktet. „Der Zeitraum wird sich zwischen dem 20. Juli und 13. September bewegen. Pro Abschnitt sind zwischen ein und drei Wochen eingeplant. Die Straßen werden dabei teilweise komplett gesperrt, auch einzelne Geschäfte müssen in dieser Zeit schließen. Das ist nicht ohne“, so Schneider. Man komme aber nicht darum herum. Natürlich sei die jeweilige Dauer auch abhängig von der Witterung.

Das Ordnungsamt stellt in Abstimmung mit dem Straßenbau- und Tiefbauamt Burghausen die Kontakte mit den Anliegern her, um einen möglichst reibungslosen Ablauf – ohne weitreichenden Behinderungen von Zufahrten – zu gewährleisten. Der Schwerlastverkehr soll in diesem Zeitraum zudem großflächig umgeleitet werden. Bereits im vorherigen Jahr kam es auf der B20 wegen Bauarbeiten zu einigen Behinderungen.

Schneider: „Wir sollten nicht am falschen Ende sparen“

Die Stadt nutzt die Bauarbeiten, um selbst Sanierungsmaßnahmen und Überwegeverbesserungen durchzuführen. So werden beispielsweise Fußgängerüberwege erneuert und auf einen Standard u.a. für Körperlich- und Sehbehinderte gebracht, vorsorglich Leerrohre verlegt und Wasserhausanschlüsse und Kanalabdeckungen erneuert.

Auch ein 30 Jahre altes Stromkabel soll kurzfristig noch ausgetauscht werden. Laut Schneider würden die Gesamtkosten dadurch zwischen 50.000 und 60.000 Euro steigen. Ursprünglich hat die Stadt hierfür rund 250.000 Euro eingeplant. Trotz einem sparsamen Haushalt sei es jedoch zwingend notwendig. „Wir sollten nicht am falschen Ende sparen. Ansonsten müsste dies in ein paar Jahren erledigt werden“, so der Bürgermeister.

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