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51. Jazz-Woche Burghausen

„Künstler, die normalerweise Stadien füllen!“ – was heuer für die Jazz-Woche geplant ist

Mandoki tritt am Freitag bei der Jazz-Woche Burghausen auf.
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Leslie Mandoki arbeitete mit Weltstars wie Phil Collins und Jennifer Rush.

Zeitlich könnte die 51. Jazz-Woche in Burghausen nicht besser fallen: Kurz nach dem Freedom Day, an dem alle Corona Regeln fallen, kommen Live-Musik-Fans wieder voll auf ihre Kosten. Vom 22. bis 27. März schüttelt Burghausen den Corona-Winterschlaf ab, und mausert sich zum „bayerischen New Orleans“.

Burghausen – Seit 1970 gibt es die Jazzwoche schon, und eigentlich hätte 2020 ein großes Jubiläum zum 50. Geburtstag des Festivals gefeiert werden sollen. Doch dann kam Covid-19. Zwei Mal musste die Veranstaltung seitdem abgesagt werden. Und umso größer ist die Freude bei den Burghauser Jazz-Fans heuer, denn die Jazz-Woche 2022 kann stattfinden.

Das Line-up spricht für sich, und ebenso die Kartenverkäufe: „Freitag, Samstag und Sonntag werden sicher voll werden“, sagt Herbert Rißl. Er ist Vorstand der Burghauser Interessengemeinschaft B-Jazz, die das Festival seit Jahrzehnten veranstaltet. 75 Prozent Auslastung seien bei Indoor-Konzerten erlaubt, mit Maskenpfllicht am Platz, so Rißl. „Bezüglich der Einreise unserer Künstler gibt es glücklicherweise keine Probleme“, freut sich der B-Jazz Vorstand, und auch sonst stehen dem Festival keine Hindernisse mehr im Weg.

„Vor allem für den Nachwuchspreis haben wir mehr Karten verkauft, als gedacht“, berichtet Rißl. Die Endausscheidung für den 12. Jazzpreis ist der Auftakt der Jazzwoche am Dienstag, den 22. März und sollte ursprünglich im Stadtsaal stattfinden. Wegen der großen Nachfrage musste der Abend in die Wackerhalle verlegt werden. „Besonders sehenswert ist Mandoki, der am Freitag auftritt. Er gehört zu den Künstlern, die sich eine Kleinstadt wie Burghausen normalerweise nicht leisten kann“, so Rißl.

Leslie Mandoki begann seine musikalische Karriere im Jahr 1976 beim Jazz Festival in Burghausen. Der ungarisch-deutsche Schlagzeuger und Musikproduzent arbeitete seitdem für Weltstars wie Phil Collins, Jennifer Rush oder Lionel Richie und füllt sonst Stadien. Seine Band, die „Mandoki Soulmates“ ist eine Band von Bandleadern, die zusammen 35 Grammys gewonnen und weltweit mehr als 350 Millionen Tonträger verkauft hat.

Leslie Mandoki 1976 im Jazzkeller Burghausen.

Aber nicht nur ihre Leidenschaft für Musik verbindet die Bandmitglieder: „Wir Musiker denken oft mit dem Herzen und gerade jetzt dürfen wir mit unserer direkten emotionalen Bindung zum Publikum eben nicht ruhen, wir müssen lauter sein als je zuvor“, so Mandoki. „Die globalen Herausforderungen, vor denen die Menschheit in den kommenden Jahren steht, werden wir nur bewältigen, wenn wir die Spaltungen über alle Grenzen hinweg überwinden.“

Joy Denalane tritt bei der Jazz-Woche Burghausen auf.

„Auch mit Joy Denalane kommt ein Weltstar nach Burghausen“, sagt der B-Jazz Vorstand. Die gebürtige Berlinerin mit südafrikanischen Wurzeln und Ex-Frau von Musiker Max Herre ist nicht nur eine begnadete Sängerin. Mit ihrem Engagement unterstützt sie den Kampf gegen AIDS und die Gleichstellung von Frauen in der Musikindustrie. Die Sängerin wird am 23. März ab 20 Uhr in der Wackerhalle auftreten. Als Vorband spielt der diesjährige Gewinner des Jazzpreises.

Wer sich vor einem Konzert einstimmen möchte, kann das bei einer Ausstellung im Burghauser Rathaus tun. Diese ist bereits ab dem 4. März zu bestaunen und zeigt Fotografien aus der privaten Sammlung zweier Burghauser Originale: „Gerhard Hübner und Robert Piffer – Zwei Männer, eine Leidenschaft“, lautet der Titel der Fotoausstellung. Hübner war Burghauser Stadtrat, Industriefotograf und Leiter des Fotoschulungszentrums Süd. Die Fotografien des Reporters Robert Piffer wurden mehrfach ausgezeichnet und waren in zahlreichen Ausstellungen vertreten.

Das komplette Programm der Jazz-Woche finden Sie unter: b-jazz.com

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