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Mehring und Burghausen rücken zusammen

Wenn Umland auch ohne Auto geht: Der Rufbus ist da!

Erste gemeinsame Fahrt mit dem Rufbus: Von Mehring nach Burghausen.
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Die Bürgermeister von Mehring und Burghausen samt Isabelle Brodschelm und Martin Hinterwinkler.

Einfacher geht es nicht: Anrufen, an die Haltestelle gehen, einsteigen. Die Mehringer können jetzt tagsüber mit dem Rufbus nach Burghausen, und das im 30 Minuten-Rhythmus.

Burghausen, Mehring – Seit Montag, dem 2. Mai, existiert er nun: der Rufbus zwischen Mehring in Burghausen. Schon seit mehr als fünf Jahren wünschen sich die Mehringer diesen Bus schon, und dabei waren vor allem die Senioren tongebend. Dass aber auch die Jugend von dem Angebot profitieren wird, sowie auch Eltern mit Kindern wird bei der Durchsicht der Stationen klar. Zum Freibad in Burghausen kommt man jetzt auch mit vier Kindern ohne Stress.

So funktioniert der Rufbus

Montags bis Freitags fährt die neue Linie 8 zwischen 8 und 19 Uhr. Insgesamt 20 Haltestellen werden vom Mehringer Ortsteil Lengthal bis Mehring Unghausen angeboten. Wie der Rufbus funktioniert? Zuerst einmal sollte man den Fahrplan und die Haltestellen kennen. Dazu lädt man am besten den Fahrplan der Linie herunter. Dann wählt man den gewünschten Ein- und Ausstieg und ruft 30 Minuten vor dem angegebenen Haltezeitpunkt unter 08677/988686 an. Der Fahrer wird dann pünktlich an der Bushaltestelle stehen. Jetzt nur noch beim Busfahrer in bar bezahlen, und los kann es gehen.

Die Hin- und Rückfahrt von Mehring nach Burghausen kostet für Erwachsene 4,60 und für Kinder 4,10 Euro. Die Einzelfahrt kostet etwa die Hälfte. Ticket und den Fahrplan kann man übrigens auch über die App Wohin-Du-Willst erhalten. Für Jugendliche gibt es übrigens die Möglichkeit ein Jugend-Freizeitticket für den Landkreis Altötting zu erstehen. Damit können junge Leute täglich ab 14 Uhr und an den Wochenenden für ganze 2 Euro durch den Landkreis fahren.

Der Rufbus fährt seit Mai zwischen Mehring und Burghausen.

„Unser Ziel sind zehn Nutzer pro Tag“, sagt Florian Schneider, Bürgermeister von Burghausen. Schneider probierte gleich am Dienstag, den 3. Mai den Fahrservice. Mit dem zweiten und dritten Bürgermeister der Stadt, sowie Isabelle Brodschelm, Geschäftsführerin des Busunternehmens und Martin Hinterwinkler vom Ordnungsamt fuhr er mit dem Rufbus nach Mehring. Dort holte die Delegation aus Burgausen die Amtskollegen aus dem Nachbarort ab. „Es ist nun in jedem Fall ein Zeichen für die Verbesserung des Nahverkehrs gesetzt“, sagt Schneider. Stephan Beutelhauser strebt an den Bus für einzelne kulturelle Veranstaltungen auch in den Abend- und Nachtstunden anzubieten.

Ermöglicht wird der Rufbus vom Programm „Stadt und Land“. Über die Fördermittel werden für zwei Jahre ganze 65 Prozent der Kosten getragen. Die restlichen 35 Prozent teilen sich Stadt Burghausen und Gemeinde Mehring. „Bei der Linie 8 haben wir drei bis vier Linien in einem Sektor gebündelt und können so Personal einsparen“, so Isabelle Brodschelm, Geschäftsführerin des gleichnamigen Busunternehmens. Personal ist für Busunternehmen derzeit Mangelware. Hintergrund sind die schwierigen und langwierigen Fahrerausbildungen.

Der kleine Bus ist barrierefrei.

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