Auf der April-Sitzung des Stadtrates

Krankenhaus Burghausen: Ein neues Bestandskonzept muss her

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Stadt Burghausen – Während der jüngsten Grippewelle von Januar bis März wurde es vielerorts "eng" in den Kliniken und Krankenhäusern. Dabei gibt es statistisch gesehen offenbar zu viele Krankenhausbetten. Was bedeutet das für das Krankenhaus in Burghausen?

Krankenhäuser melden sich ab, Operationen, die verschoben werden können, werden verschoben, das Personal arbeitet auf absolutem Anschlag: Auf diese unsägliche Situation während der jüngsten Grippewelle hat Stadtrat Franz Kammhuber (SPD) auf der Sitzung im April verwiesen. Sein Vorschlag lautet, darüber nachzudenken, an den Krankenhäusern schnell mobilisierbare Reserve-Betten bereit zu stellen. Das eigentliche Problem ist laut Erstem Bürgermeister Hans Steindl aber ein anderes:

Die Statistik sagt: Es gibt zu viele Krankenhausbetten:

Grundsätzlich gebe es genug Betten, so Steindl. Es fehle an den Räumlichkeiten dafür. Statistisch gesehen seien allgemein zu viele Krankenhausbetten vorhanden, so Steindl weiter. Diese Zahl soll reduziert werden. Bei dieser Reduzierung würden regionale Gegebenheiten keine Rolle spielen.

"Die Stadt will sich auch der weiteren Diskussion nicht entziehen" (Hans Steindl)

Für das Krankenhaus in Burghausen sei dies in erster Linie nicht entscheidend, so Steindl weiter. „Wichtig ist, dass in der Stadt weiterhin ein funktionsfähiges Krankenhaus vorhanden ist“. Dafür gelte es einzutreten. „Die Stadt will sich auch der weiteren Diskussion nicht entziehen.“ Die 4- bis 6-jährige Bauphase beim Krankenhaus Altötting müsse genutzt werden, um ein neues Bestandskonzept für das Burghauser Krankenhaus zu entwickeln.

rw/Pressemeldung Stadt Burghausen

Rubriklistenbild: © picture alliance / Patrick Seege

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