Grenzüberschreitende Kundgebung in Burghausen

Strikt gegen Kabinettsbeschluss: "Die Salzach gehört uns!"

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Strikt gegen Kabinettsbeschluss von 2016: "Die Salzach gehört uns!"
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Burghausen – Seit 30 Jahren fordert die „Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach“, dass der Fluss naturnah und ohne Kraftwerke renaturiert wird: ein Plan, der nicht leicht zu sein scheint. 

Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft der Unteren Salzach. Dazu hat es am Sonntag in der Herzogstadt ein nicht alltägliches Bild zu sehen sowie eine Kundgebung auf dem historischen Stadtplatz gegeben. Seit 30 Jahren fordert die „Aktionsgemeinschaft Lebensraum Salzach“, dass der Fluss renaturiert wird und dass hier keine neuen Wasserkaftwerke gebaut werden. Zusammen mit Verbänden wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) oder dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) sollte um ein weiteres Mal ein Zeichen gesetzt werden.

Strikt gegen Kabinettsbeschluss: "Die Salzach gehört uns!" - Am Samstagmittag gab es auf der Salzach ein nicht alltägliches Bild zu sehen und eine Kundgebung auf dem Stadtplatz. Thema "Die Zukunft der unteren Salzach".

Strikte Ablehnung

Auch in diesem Jahr soll unsere Veranstaltung aufzeigen, dass viele Anlieger der Salzach zwischen Freilassing und Burghausen die geplanten Verbauungen, freigegeben laut Kabinettsbeschluss der Bayerischen Staatsregierung vom April 2016 strikt ablehnen.“ So sind die aktiven Teilnehmer dieser Aktion mit dem Boot gefahren, mit dem Kanu oder der Plätte. "Paddeln für freie Flüsse" oder "Flüsse voll er leben" steht ihren Westen. Sie wollen eine Salzach ohne weitere Kraftwerke. 

rechts die Salzach, links der Wöhrsee und in der Mitte die längste Burg der Welt

In Burghausen gab es dann eine Kundgebung am Stadtplatz. Auf den zahlreichen Transparenten steht unter anderem "Wer Flüssen ihren Freiraum raubt, wird Hochwasser ernten!"

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Montag.

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