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Kooperation gestartet: Wohnprojekte in der Altstadt  

Stadt Burghausen und TH Rosenheim untersuchen „studentisches Wohnen in den Grüben“

Prof. Gabriel Weber der TU Rosenheim, Stadtplaner Manfred Winkler, Hauseigentümerin Susanne Straubinger-Meiller sowie Erster Bürgermeister Florian Schneider mit Studierenden im Burghauser Stadtsaal.
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Prof. Gabriel Weber der TU Rosenheim, Stadtplaner Manfred Winkler, Hauseigentümerin Susanne Straubinger-Meiller sowie Erster Bürgermeister Florian Schneider mit Studierenden im Burghauser Stadtsaal.

Die Stadt Burghausen hat eine neue Kooperation mit der Technischen Hochschule Rosenheim gestartet. Der Titel des Projekts lautet: „Studentisches Wohnen in den Grüben in Burghausen“. Verantwortlich bei der Stadt Burghausen ist Stadtplaner Manfred Winkler, der eng mit Prof. Gabriel Weber der TU Rosenheim von der Fakultät Innenarchitektur, Architektur und Design zusammenarbeitet.

Die Pressemitteilung der Stadt Burghausen im Wortlaut:

Burghausen - Bereits im vergangenen Sommersemester sind Vorabreiten und erste Erhebungen angelaufen, wegen der Corona Pandemie aber ist man jetzt erst richtig gestartet, da viele Termine vor Ort nötig sein werden. Betroffen sind konkret drei Häuser in den Grüben: Hausnummer 177 sowie die beiden Rosa Winkler Häuser.

Die Projektbeschreibung

Die Stadt Burghausen ist seit 2017 mit der Eröffnung des Campus Burghausen der TH-Rosenheim neuer Hochschulstandort und hat mit der Studentenschaft auch eine neue Bevölkerungsgruppe, die Bedarf an adäquatem, bezahlbarem, ortsnahem Wohnraum in Burghausen hat. Gleichzeitig bestehen seit längerem Bestrebungen der Stadt, die Attraktivität der unteren Altstadt zu steigern und nachhaltig Geschäfte und Einwohner in den historischen Grüben anzusiedeln.

Die einerseits abgekoppelte Lage vom Zentrum und die andererseits vielfach stark sanierungsbedürftige, denkmalgeschützte, historische Bausubstanz der Gebäude stellen, um den Ansprüchen der unterschiedlichen Interessensgruppen gerecht werden zu können, neue Nutzungskonzepte vor große Herausforderungen.

Die Stadt Burghausen möchte mit den Studenten prüfen, ob sich ein im Besitz der Stadt befindliches historisches Gebäude in den Grüben für modernes, studentisches Wohnen eignet und so dem Viertel und seinen Einwohnern neue positive Impulse geben kann.

Über den Gedanken, dass neue innovative Raumkonzepte für studentisches Wohnen einen neuen Ansatz im innenarchitektonischen Umgang mit der historischen Bausubstanz ermöglichen, kommt es zur Idee einer Kooperation mit der Fakultät für Innenarchitektur, Architektur und Design, kurz IAD, der TH- Rosenheim. Als eigene Zielgruppe sollen Studenten und Studentinnen die Innenarchitektur für neue studentische Wohnkonzepte entwickeln, die auf die Anforderungen und Besonderheiten der historischen Gebäude intelligent abgestimmt sind.

Raumfunktionen, Lichtführung, Klima, Haustechnik etc., ebenso passendes Mobiliar und Einbauten, sollen die neuen studentischen Wohnkonzepte in den Bestandsgebäuden minimalinvasiv ermöglichen. Die Eigentümerin eines benachbarten Gebäudes mit ähnlicher Bausubstanz ist von diesem Projekt bereits so überzeugt, dass sie ihr Gebäude ebenfalls für die Thematik zur Verfügung gestellt hat.

Die Technische Hochschule Rosenheim gibt das Projekt an der Fakultät IAD, Innenarchitektur, Architektur und Design unter der Leitung von Prof. Gabriel Weber heraus. Das Projekt wird im siebten Semester (Abschlusssemester) BA Innenarchitektur mit etwa 15 Studierenden als Semesterarbeit im Hauptstudium durchgeführt. Die Hochschule stellt dazu ihre Infrastruktur und Lehrkapazität im Rahmen des Innenarchitekturstudiums zur Verfügung. Einzelheiten werden dazu im Kooperationsvertrag geregelt.

Die Stadt Burghausen ist mit der unteren Bauaufsichtsbehörde/Stadtplanung, Stadtbaumeister Manfred Winkler, am Projekt beteiligt. Hier liegen alle Planungsunterlagen, denkmalpflegerischen Gutachten und diverse Nutzungsstudien zu den Gebäuden vor. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Planern für das Projekt wird von hier koordiniert werden. Die Stadt Burghausen begleitet das Projekt von Anfang an und nimmt die Bauherrenfunktion im Projekt ein.

Die Ergebnisse

Das Projekt soll praxisnah unter Einbindung möglichst vieler planungsrelevanter Behörden und beteiligten Stellen durchgeführt werden, um nach Möglichkeit die bei der Durchführung entstandenen Ergebnisse mit hohem Realisierungspotenzial in Form von Konzepten und Entwürfen in einem realen Planungsprozess verwenden zu können. Die Übertragung der Nutzungsrechte an die Stadt Burghausen wird angestrebt. Einzelheiten dazu werden im Kooperationsvertrag geregelt. Die Präsentation der Ergebnisse ist für Februar 2022 geplant.

Stadt Burghausen

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