Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

B20-Ortsumfahrung und Einbahnregelung auf Alter Brücke

Bürgermeister Schneider verteidigt Kurs bei Verkehrsentwicklung in Burghausen

Auf der Bürgerversammlung verteidigte Bürgermeister Florian Schneider den aktuellen Kurs bei der Verkehrsentwicklung in Burghausen.
+
Auf der Bürgerversammlung verteidigte Bürgermeister Florian Schneider den aktuellen Kurs bei der Verkehrsentwicklung in Burghausen.

Jüngste Maßnahmen zur Ordnung des Verkehrs, die B20-Ortsumfahrung oder auch die Alte Brücke waren unter den Weichenstellungen zur Verkehrsentwicklung in Burghausen, die Bürgermeister Florian Schneider auf der Bürgerversammlung am Dienstag Revue passieren ließ und auch verteidigte.

Burghausen - „Gerade erst hatten wir am Sonntag den Gallimarkt. Da konnte man wunderbar sehen, wie es ohne Autoverkehr gehen kann. Denn meine Meinung ist: Menschen, nicht Autos beleben die Innenstadt und kaufen dort ein!“, führte Erster Bürgermeister Florian Schneider (SPD) auf der Bürgerversammlung in Burghausen aus. „Daher bleibe ich dabei: Für die Zukunft der Innenstadt müssen wir den Individualverkehr weiter reduzieren. Denn viel davon ist nur Durchgangsverkehr, beispielsweise Pendler und ‚Tanktouristen‘. Diese bringen nur eine zusätzliche Verkehrsbelastung ohne einen Gewinn beispielsweise für den Einzelhandel.“

Burghausens Stadtoberhaupt ließ auf der Versammlung am Dienstagabend noch einmal die diversen Maßnahmen, welche die Stadt zur Verkehrsentwicklung ergriffen hat, noch einmal Revue passieren und verteidigte den aktuellen Kurs. Dabei ging er, unter anderem, auf die jüngsten Maßnahmen zur Ordnung des Verkehrs, die Förderung des Radverkehrs und des ÖPNVs, die Debatten um die Ortsumfahrung der B20 und die Einbahnregelung auf der Alten Brücke sowie die Sanierung der Salzlände ein. Viel davon war bereits Inhalt des im Juli vorgestellten Mobilitätskonzepts gewesen.

B20-Ortsumfahrung und Einbahnregelung auf Alter Brücke Thema in der Bürgerversammlung in Burghausen

„Die Ortsumfahrung wird kommen, aktuell laufen die entsprechenden behördlichen Verfahren. Die Mehrheit der Menschen hier ist dafür, allen voran die Anwohner der Burgkirchener Straße, denen sie eine erhebliche Entlastung durch eine Halbierung des Verkehrsaufkommens bescheren wird. Das ist kein Thema, bei dem es ‚Burghausen gegen Mehring‘ heißt“, berichtete Schneider, auch mit Blick auf die kürzliche „Bürgerdialog“-Veranstaltung zu dem umstrittenen Projekt. Das Aktionsbündnis „Verkehrswende Altötting“ dem, unter anderem, die Grünen, die ÖDP, der Bund Naturschutz und die Gemeinde Mehring angehören sehen es mehr als kritisch und hatten die „Dialog“-Veranstaltungen ins Leben gerufen.

Ein Anwohner der Salzlände wies darauf hin, dass von der Einbahnregelung auf der Alten Brücke auch sie betroffen seien.

Ich finde es entsteht teilweise der falsche Eindruck, dass von der Einbahnregelung auf der Alten Brücke nur die Nachbarn in Österreich betroffen sind. Bei uns rauscht nun auch vermehrt Verkehr vorbei!“, bemerkte ein Anwohner der Salzlände. „Dem widerspreche ich keinesfalls. Das kann nur zu einer Verlagerung, keiner Entlastung führen“, räumte Bürgermeister Florian Schneider ein. Die seit Anfang des Jahres bestehende Maßnahme ist ebenfalls nicht unumstritten und hat auf österreichischer Seite schon zu Protesten geführt. „Aber meiner Meinung nach gibt es keine bessere Lösung. Ich bezweifle, dass es da irgendeinen Kompromiss geben kann, suche aber natürlich gerne den Dialog mit jedem, der Vorschläge einbringt“, so Schneider.

hs

Kommentare