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„Out of Control”: Debüt-Single von Mühldorfer Musiker Max Roxton legt super Start hin

Musiker “Max Roxton” und seine Freundin Lizzy
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Musiker Max Roxton und seine Freundin Lizzy

Am 12. Februar hat Max Roxton ein grandioses Single-Release hingelegt: schon am ersten Tag 2500 Streams. Inzwischen wurde der Song bereits knappe 12500 Mal auf Spotify gestreamt. Der Musiker ist bekannt als Gründer und Frontman der Burghauser Band „7 Mazes“, und startet jetzt mit seinem Soloprojekt durch.

Burghausen - Die Debütsingle „Out of Control“ von Max Roxton ist erst seit 5 Tagen auf Spotify, Deezer, Youtube und vielen weiteren Musikstreaming-Diensten. Bei Spotify allein wurde der Song bereits 12500 Mal gestreamt. Roxotons Soloprojekt kommt an, das scheint klar, doch er hat noch viel mehr vor, und von Corona lässt er sich ganz und gar nicht aufhalten. Ein Musiker, der keine Angst hat alles zu geben.


Mit 6 Jahren startet der 31-jährige gebürtige Emmertinger mit Klavierunterricht, mit 14 geht es der Gitarre an den „Hals“, denn das Spielen auf dem Saiteninstrument bringt er sich selbst bei. Kurze Zeit später legt Max mit seiner Schülerband an der Weiß-Ferdl-Mittelschule in Altötting den Grundstein für seine Musiker-Karriere. Er studiert zwei Jahre Musik in München und landet 2014 mit einer Popsingle für sieben Wochen in den österreichischen Single-Charts. 

In Burghausen ist Max seit 2017 als Sänger, Gitarrist und Songwriter seiner Band „7 Mazes“ bekannt. Im Jahr 2019 wird Max schließlich als bester Deutscher Hard Rock Sänger vom Verband Deutscher Rock und Pop Musiker ausgezeichnet. Und dann Corona: „Für 2020 brachen mir natürlich auch einige Auftritte weg. Mir wurde aber auch schnell klar, dass ich plötzlich viel mehr Zeit zum Schreiben hatte“, erzählt Max, „Doch Ende 2020 haben wir „7 Mazes“ erstmal auf Eis gelegt.“ Was nicht an Corona lag und auch nicht an fehlender Lust. „Ich merkte im Laufe von 2020 einfach, dass es für mich an der Zeit war, ein Solo-Projekt zu starten“, berichtet der Vollblut-Musiker.


Erst im Sommer 2020 hat Max sich selbstständig gemacht: Als Musikproduzent, Songwriter, Fotograf, Videograf, Grafiker und Aufnahmetechniker. Sich nur auf eines der vielen Fächer zu konzentrieren, in denen er arbeitet, das geht so einfach nicht. „Tatsächlich hatte ich wegen Corona kein Problem. Ich denke, schwierige Situationen führen zu kreativen Ideen, neuen Lösungen und Entwicklungen, wenn man danach sucht.“ Eine optimistische Einstellung, die Wahrheit enthält und Mut macht. „Viele Musiker brauchen Teams, um weiter zu machen, oder weiter zu kommen. Ich komme auch allein klar“, erklärt Max, ohne dabei überbordend selbstbewusst zu erscheinen. Er hilft sich einfach selbst, so gut er kann.

Die künstlerische Freiheit, die er nun als Solokünstler hinlegen kann, inspiriert Max Roxton zu völlig genrefreier Kreativität. „Auf jeden Fall wird es dieses Jahr noch einige Singles und eventuell auch ein Album/EP von mir geben, und das in einem ganz breiten Spektrum“, lässt Max durchblicken, „groovige, tanzbare Ohrwürmer werden genauso dabei sein, wie elektronische Musik und akustische Songs.“ Und was der Musiker produziert, will er nicht nur im Internet als Stream anbieten, sondern auch Live-Auftritte plant der Künstler.

„Ich werde auf jeden Fall eine Live-Band zusammenstellen, mit denen ich dieses Projekt auch als Live-Show verwirklichen kann.“ Max Roxtons Tatendrang steckt an. Seine Verlobte Liz ist Sängerin und hat bis Mitte letzten Jahres Musikmanagement und Tontechnik studiert. Als Musiker-Pärchen können sich die beiden wunderbar ergänzen und gegenseitig unter die Arme greifen. „Der Start als Musikmanagerin ist zwar wegen Corona nicht leicht“, meint Liz, aber auch sie ist alles andere als untätig: „Ich bin sehr aktiv auf Social Media geworden, und wenn man keine Berührungsängste hat, dann können sich dort viele Kontakte ergeben.“

Die beiden Künstler sind jedenfalls nicht klein zu kriegen. Und sprudeln geradezu über vor Tatendrang. „Es wurde Zeit für die Digitalisierung in allen Bereichen. Das erleichtert die Arbeit und das Leben für Viele“, meint Max und Liz, die als „Liz Ivy“ auf diversen Social Media Plattformen zu finden ist, fügt hinzu: „Die Digitalisierung schafft viele Hürden ab und schafft Möglichkeiten, die es vorher nicht gab.“

Am Ende des Gesprächs wird klar, Max muss wieder an die Arbeit. Auch Lisa hat viel zu tun und das ist auch gut so. Ganz im Gegensatz zu all den schlechten Nachrichten, die derzeit aus und über die Künstler- und Musikerszene kursieren, bekommt man den Eindruck, dass die Situation keine Sackgasse sein muss. Es kommt eben, wie so oft, ganz auf die Einstellung des Individuums an.

dha

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