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Nahversorger in Burghauser Altstadt

Größere Maßnahmen fällig: Wiedereröffnung des Altstadtmarktes erst in Monaten zu erwarten

Für die Renovierung innen und außen fallen einige Kosten an – und dafür müssen Fördermittel beantragt werden.
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Der Frischemarkt am Bichl: Renovierung dringend nötig.

Noch immer laufen viele Gespräche – und es ist die Rede von sechsstelligen Summen. Die Wiedereröffnung des Ladens am Bichl muss wohl noch weiter in die Zukunft rücken als anfangs gedacht.

Burghausen – Aktuell geht es um die Renovierung der Außenfassaden und eine mögliche Umgestaltungen des Eingangsbereichs des Frischemarktes – soviel vorneweg. Erst am 19. Januar sollen die möglichen Betreiber und die Burghauser Wirtschaftsförderungsgeselschaft (Wifög) dem Landesamt für Denkmalschutz ihre Varianten präsentiert haben, so Christian Estermaier. Er ist der neue Geschäftsführer der Wifög und sagt, er sei guter Dinge, denn man habe recht positives Feedback erhalten.

Fördermittel für Investitionen nötig

„Für das aktuell größte Thema spielt die Sanierung der Außenfassade aber nur am Rande eine Rolle“, so Estermaier. Etwa 400.000 Euro habe man nach vorsichtigen Schätzungen für den Gesamtumbau des Ladeninnern veranschlagt. Es gehe um Kühlung, Lüftung, Theken, Beleuchtung und mehr, so der Wifög-Geschäftsführer. „Wir besprechen uns bei wöchentlichen Abstimmungsterminen mit den möglichen Betreibern und bemühen uns gemeinsam, die Kostenschätzungen immer detaillierter zu machen.“ Aktuell stehe im Vordergrund, eine Bestandsaufnahme der Fördermöglichkeiten zu machen. Danach würden die Förderanträge gestellt.

Eröffnung erst in Monaten - wenn überhaupt

Dass zwischen Antrag und Förderbescheid aber Monate liegen können, ist bekannt. Die künftigen Betreiber – und die Altstadtbewohner – brauchen also einen langen Atem, wenn es um den Zeitpunkt für die Wiedereröffnung des Ladens geht. Nach einer möglichen Förderzusage heißt es nämlich erst: Die Ausstattung bestellen, auf Lieferungen warten – dann folgt der Einbau. Christian Estermaier spricht zwar von mehreren Monaten bis zur Wiedereröffnung – doch dies dürfte eine recht positive Einschätzung sein. Gewiss ist nur, dass ein privater Unternehmer ohne Förderzusage wohl kaum mit 400.000 Euro auf dieses Wagnis einlassen wird. Bis zur Zusage der Fördermittel hängt die Wiedereröffnung also weiter in der Luft.

Von Schließung überrascht

Inzwischen ist der Frischemarkt beriets seit Anfang August geschlossen. Der frühere Betreiber „Lechertshuber & Wimmer“ musste den Laden aus Personalgründen schließen. Auch von jahrelangen Verlusten war die Rede. Sowohl die Stadt Burghausen als auch die Kunden des Ladens waren von der kurzfristigen Schließung überrascht worden. Anfängliche Bestrebungen der Anwohner, eine Genossenschaft zur Rettung des Lebensmittelmarktes zu gründen, liefen ins Leere. Immerhin waren bereits im September Interessenten für den Laden vorstellig geworden.

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