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München

Bund Naturschutz und Wacker Chemie betonen gemeinsame Klimaziele

Bund Naturschutz und Wacker Chemie betonen gemeinsame Klimaziele
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Beim gemeinsamen Austausch in München: BN-Landesvorsitzender Richard Mergner (3.v.r.) zusammen mit WACKER-Vorstandsvorsitzendem Dr. Christian Hartel (3.v.l.) sowie (v.l.) Landesbeauftragtem Martin Geilhufe, WACKER-Werkleiter Dr. Peter von Zumbusch, BN Kreisvorsitzendem Gerhard Merches und BN-Energie- und Klimareferent Michael Remy.

München/Burghausen - Die Verantwortlichen von Bund Naturschutz und Wacker Chemie AG haben sich zu einem Austausch getroffen.

Die Meldung im Wortlaut

Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen - zeigen, dass nachhaltiges Unternehmertum wirtschaftlich sein kann. Diese verbindende Sichtweise hat die Verantwortlichen von Bund Naturschutz und Wacker Chemie AG zu einem Austausch auf Spitzenebene bewogen. Dabei bekannten sich beide Seiten zum Ziel, die Anstrengungen hin zur Klimaneutralität weiter zu forcieren.

Den Gesprächsweg bereitet hatten noch der frühere WACKER-Vorstandsvorsitzende Dr. Rudolf Staudigl und BN-Landesvorsitzender Richard Mergner, die bereits vor Beginn der Corona Pandemie in den Dialog getreten waren. Den damaligen Schriftverkehr wieder aufgreifend, hatte sich Mergner zuletzt an Staudigls Nachfolger als Vorstandsvorsitzender von WACKER,  Dr. Christian Hartel, gewandt. Dieser lud Mergner jetzt gemeinsam mit Landesbeauftragtem Martin Geilhufe, Energie- und Klimareferent Michael Remy sowie dem Altöttinger BN Kreisvorsitzenden Gerhard Merches in die Münchner Hauptverwaltung des Spezialchemikalien Konzerns ein.

Dort stellten Christian Hartel sowie Dr. Peter von Zumbusch, Leiter des WACKER-Standorts Burghausen, den BN-Vertretern die Ende 2021 verkündeten neuen Nachhaltigkeitsziele vor. Sie sehen unter anderem vor, dass die Treibhausgas-Emissionen des Unternehmens bis 2030 halbiert werden – und das bezogen auf den absoluten Ausstoß. Bis spätestens 2045 soll bei WACKER komplett klimaneutral gearbeitet und produziert werden. Ebenfalls bis 2030 ist vorgesehen, die spezifische Wasserentnahme und den spezifischen Energieverbrauch um 15 Prozent zu senken.

Mit den Zielen bekennt sich das Unternehmen zur UN-Initiative „Race to Zero“ sowie zu den Vereinbarungen des Pariser Klimaschutzabkommens. Nachhaltigkeit hat bei WACKER Tradition: Das Unternehmen ist bereits seit 1923 Mitglied des Bund Naturschutz – und damit  nach Angaben von BN-Kreisvorsitzendem Gerhard Merches das mit Abstand älteste der Kreisgruppe Altötting.

Bei Merches und den weiteren Vertretern des Bund Naturschutz stießen die Kernpunkte der WACKER-Nachhaltigkeitsstrategie auf breite Zustimmung. Richard Mergner betonte die Rolle der energieintensiven chemischen Industrie beim Kampf gegen den Klimawandel. Zugleich sprach er sich für einen deutlichen und zeitnahen Ausbau der erneuerbaren Energien in Bayern aus, insbesondere was die Nutzung von Wind- und Solarkraft angeht. Auch hier könne die Chemiebranche Vorbildwirkung entfalten, so der BN-Landesvorsitzende.

Pressemitteilung Wacker Chemie AG

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