Urteil gegen den Burghauser Brandstifter

Tiefgaragen-Brandstifter: So lautet das Urteil

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Mühldorf/Burghausen - Wegen schwerer Brandstiftung musste sich ein junger Burghauser vor dem Schöffengericht Mühldorf verantworten. Am Dienstag fiel das Urteil.

Mitte Oktober in Burghausen im privaten Teil der Burghauser Tiefgarage: Feuer! Drei Motorräder und sieben Autos wurden durch die Brandstiftung eines 18-jährigen Burghausers beschädigt oder gar zerstört. Auch die Tiefgarage wurde durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen, so dass ein Millionenschaden entstand. Feuerwehren aus der ganzen Region waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Kripo konnte den Tatverdächtigen schon wenige Stunden später festnehmen.  

Täter wollte Aufmerksamkeit erregen

Am Dienstag ist in Mühldorf das Urteil gefallen: Drei Jahre Haft wegen schwerer Brandstiftung, zweifacher fahrlässiger Körperverletzung und zehnfacher Brandstiftung. Wie das Wochenblatt berichtet, folgte der Richter den Ausführungen der Gutachterin, dass der Angeklagte an einer schweren seelischen Abartigkeit und daher zur Tatzeit nur vermindert steuerungsfähig war, nicht. Es sei ein jugendtypischer Versuch gewesen, Aufmerksamkeit zu erregen.

In der Entwicklung gestört

Aufgrund einer Verzögerung in der Entwicklung der Reife und einer daraus resultierenden negativen Sozialprognose bei dem 18-Jährigen sei einzig eine Haftstrafe ohne Bewährung die beste Thearpie, wird eine Mitarbeiterin der Jungendgerichtshilfe zitiert. 

Aus unserem Archiv:

Fotos vom Tiefgaragenbrand in Burghausen

Die Tiefgarage nach dem Brand

rw

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