Burghausen und Haiming arbeiten zusammen

Industriegebiet wird wachsen: 500 Millionen an Investitionen erwartet

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Burghausen/Haiming – Es sei eine hervorragende Zusammenarbeit, so der Erste Bürgermeister Hans Steindl auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses zum Sachstand im nördlichen Industriegebiet hinter der Firma Borealis. „Es gibt sehr interessante und werthaltige Nachfragen (…) bei der Stadt.“

Es sei eine hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Haiming, so Hans Steindl auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Stadt. Die beiden Kommunen wollen im Rahmen einer Zweckvereinbarung zusammenarbeiten. Ziel: die Neukonzeption des Industriegebietes nördlich der Firma Borealis. Die Ansiedlung von Betrieben soll forciert werden. Dazu muss Baurecht geschaffen werden.

Problem PFOA-Aushub

Im Rahmen der anstehenden Zweckvereinbarung übernimmt die Stadt Burghausen die Bauleitplanung. Weiter sollen darin die Fragen der Straßenerschließung, der Erschließungs- und Unterhaltskosten sowie der Realsteuerverteilung geregelt werden, heißt es.

Was aber mit dem PFOA-Aushub? Als „problematisch“ wird dessen Verfrachtung bezeichnet. Um damit einen Lärmschutzwall errichten zu können, ist eine Änderung des Bebauungsplans nötig. Das bedeutet offenbar mehr Flächenverbrauch. Rodungen sollen damit fällig werden, Ausgleichsmaßnahmen sollen diesen Flächenverbrauch kompensieren.

Investitionen von 500 Millionen Euro erwartet

Informationen der Stadt Burghausen nach ist von 2018 bis 2021 mit Investitionen in Höhe von 500 Millionen Euro zu rechnen.

rw/Stadt Burghausen

 

Rubriklistenbild: © dpa

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