Betriebsgenehmigung fehlt

Wann geht das KV-Terminal in Betrieb?

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Der Pächter des KV-Terminals in Burghausen hat bislang keine Betriebsgenehmigung.
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Burghausen - Das Millionenprojekt KV-Terminal soll Burghausens Wirtschaft einen Schub verleihen. Eine fehlende Genehmigung verzögert die Inbetriebnahme bislang jedoch.

Die Inbetriebnahme des KV-Terminals in Burghausen verzögert sich. Rechtliche Hürden haben dem Betreiber erschwert, an die erforderliche Betriebsgenehmigung zu kommen. Die Investoren sind aber zuversichtlich, dass schon in einigen Wochen der reguläre Betrieb aufgenommen werden kann.

Die Abnahmeprüfer waren schon da

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Das KV-Terminal ist ein Mammutprojekt, für dessen Realisierung sich ein privates Konsortium um die Stadt Burghausen, den Landkreis Altötting und mehrere Unternehmen aus der Region engagiert. Und genau darin liegt auch das Problem: "Es ist eine Besonderheit, dass ein privates Investorenkonsortium einen Güterbahnhof baut und an einen öffentlichen Eisenbahnbetreiber verpachtet. Das sieht die derzeitige Rechtslage nicht vor und hat Probleme geschaffen", so Anton Steinberger, Geschäftsführer der Investorengesellschaft Regio-Invest Inn-Salzach GmbH.

Probleme, die aber schon bald überwunden sein sollen. Noch fehlt zwar die Betriebsgenehmigung der Regierung von Oberbayern, doch die Investorengesellschaft hat diese bereits für den Betreiber, die KTB GmbH (ein Gemeinschaftsunternehmen von DB Schenker, der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße und der Karl Schmidt Spedition), beantragt. "Letzte Woche waren die zwei Abnahmeprüfer da. Wir warten jetzt auf das Abnahmeergebnis und ich denke, dass wir diese oder nächste Woche dann die Erlaubnis für den Probebetrieb bekommen", sagt Steinberger.

Zweite Baustufe kommt 2015

Von Beginn des Probebetriebs an hat der Pächter dann sechs Wochen Zeit, um in den regulären Betrieb umzuschwenken. Am Terminal könnte dann schon bald reges Treiben herrschen. "Das muss sich wie jedes Geschäft natürlich einlaufen. Aber wir werden sehr schnell die erste Grenzkapazität von 40.000 erreicht haben. Das wird nicht lange dauern", schätzt Steinberger. 40.000 Kranhübe pro Jahr sollen aber erst der Anfang sein. Bereits im nächsten Jahr soll die zweite Baustufe des Projekts realisiert werden - mit mehr Gleisen, einem zweiten Portalkran und einer Kapazität von 70.000 Kranhüben.

Gerade für die Stadt Burghausen ist ein ausgelastetes KV-Terminal von entscheidender Bedeutung. Als größter Gesellschafter der Regio-Invest muss die Stadt für jene Summe bürgern, die die Investorengesellschaft als Zuschuss vom Bund erhalten hat - rund 18 Millionen Euro.

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