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FDP-Kandidat stellt seine Pläne in Burghausen vor

Schultheiss will mit Mut, Plan und Erfahrung Bürgermeister werden

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FDP-Kandidat Klaus Schultheiss stellte sein Wahlprogramm im Bürgerhaus vor. 
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Burghausen – Am Mittwochabend hat FDP-Kandidat Klaus Schultheiss den Burghauser Bürgern im Bürgerhaus verraten, warum er der richtige Bürgermeister wäre.

FDP-Kreisvorsitzender Konrad Kammergruber und Ortsvorsitzende Dr. Birgit Schwab sind stolz darauf, dass ihre Partei seit 30 Jahren wieder einen Bürgermeisterkandidaten stellen können. Vor 30 Jahren kandidierte auch der derzeitige Bürgermeister Hans Steindl, der aus Altersgründen nicht mehr antreten darf. Das Wahlprogramm zählt drei entscheidende Punkte auf: Mut, Plan und Erfahrung.

All diese Eigenschaften bringe Klaus Schultheiss mit. „Er hat Mut. Als Unternehmer gehören Risiken zu seinem Alltag“, so Kammergruber. Ebenso sei er ein Politiker mit Plan, der die Stadt weiterentwickeln will. Zu guter Letzt hätte Schultheiss genügend Erfahrung in einem dynamischen und wirtschaftlichen Umfeld gesammelt. Die sei in Burghausen mit einem großen Haushalt eine wichtige Komponente.

Schultheiss selbst erweitert die Begriffe: „Ich bringe alles mit. Ohne Mut hätte ich mich nicht als Kandidat aufstellen lassen.“ Einen Plan hat er bereits für viele wichtige Aspekte wie beispielsweise den Erhalt des Burghauser Krankenhaus, das Salzachzentrum oder der Verkehrsentlastung in der Altstadt. Zudem hätte er als ehemaliges Stadtratsmitglied politische Erfahrung gesammelt. „Damals kandidierte ich für die Liste des aktuellen Bürgermeisters Hans Steindl und nicht für die SPD“, so Schultheiss.

Sieben zentrale Themen für Wahlkampf

Burghausen sei für den 57-Jährigen zwar „der Motor der Region“, dennoch gebe es viel zu tun. Sieben Punkte hat er in seinem Wahlkampf großgeschrieben: Unterstützung des Mittelstandes, Freiräume für die Industrie, Wohnplatzgarantie für Senioren, Verkehrsentlastung, Burghausen als attraktive Einkaufsstadt, Erhalt des Krankenhauses und einen modernen Bürgerservice.

Das Wahlprogramm von Burghausens FDP-Bürgermeisterkandidat Klaus Schultheiss

Der Verkehr in der Altstadt und der Güterverkehr müssten besser entlastet werden. Dabei schreckt er auch vor keinen zu großen Plänen zurück. Seine Lösungen: ein Tunnel durch den Burgberg, um den Verkehr von der Altstadt umzuleiten, ein zweites Güterterminal und die Umgehungsstraße. All diese Maßnahmen würden schätzungsweise über 100 Millionen Euro kosten. Daher müssten alle Förderungen bei der EU, dem Bund und dem Freistaat eingefordert werden.

Günstiger Strom für Industrie

Der Industrie in der Region will er mit günstigem Strom helfen, damit Wacker und OMV ordentlich arbeiten können. „Die Industrie ist das wirtschaftliche Rückgrat unserer Stadt“, so Schultheiss. Das Herz allerdings seien die mittelständischen Betriebe, die an einem Fachkräftemangel leiden und unterstützt werden müssten. Dazu müsse man bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Auch für das Salzachzentrum hat der Burghauser Unternehmer eine klare Vision. Durch einen „Magneten“, in Pfarrkirchen sei das beispielsweise WEKO, würde die Stadt wieder zu einer attraktiven Einkaufsstadt werden. Davon würden alle Einzelhändler profitieren. Zudem wünsche sich der Bürgermeisterkandidat mehr Gastronomie in der Neustadt.

Auch in Sachen Digitalisierung müsse die Stadt die Weichen für die Zukunft stellen. Das Onlineangebot der Stadt soll dafür ausgebaut werden: Termine online buchen und ein Livestream der Stadtratssitzung. Zudem möchte Schultheiss auch eine monatliche Bürgermeistersprechstunde einführen, in der die Bürger ohne Termin zu ihm kommen können.

Konzept für Erhalt des Krankenhauses

„Das Krankenhaus mit der Notfallversorgung muss erhalten bleiben. Das werden die anderen Kandidaten ähnlich sehen. Doch ich habe dafür einen Plan“, so Schultheiss. Er arbeite schon an einem Konzept, welches das Krankenhaus rentabel machen soll. Denn dem Landrat traue er in dieser Sache nicht.

Ein wichtiges Anliegen ist dem 57-Jährigen noch eine Wohnplatzgarantie für Senioren. „Jeder soll in Burghausen alt werden können“, so der Wunsch von Schultheiss. Altötting habe mit einer vergleichbaren Einwohnerzahl neun Seniorenheime, Burghausen nur zwei. Daher sieht Schultheiss hier dringenden Nachholbedarf.

Mit all diesen Themen will er gegen seine vier Konkurrenten punkten. Im März 2020 tritt Schultheiss dann gegen Florian Schneider (SPD), Heinz Donner (CSU), Stefan Angstl (Grünen) und Stefan Niedermeier (UWB) um die Nachfolge von Hans Steindl an.

jz

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