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Baustart im Frühjahr am Waldpark Lindach

Bereits im Mai 2023 soll er fertig sein: Der neue Bike- und Skatepark in Burghausen

m Mai 2023 soll der neue Bike- und Skateplatz in Burghausen fertig sein.
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Roll- und Radsportbegeisterte kommen nächstes Jahr in Burghausen so richtig auf ihre Kosten: Schon im Mai soll der nämlich der neue Bike- und Skatepark in Lindach fertig werden.

Burghausen – Schon seit Anfang 2022 ist der neue Bike- und Skatepark Geprächsthema im Bauausschuss der Stadt: Zuerst zeigte man sich wenig erfreut über die Platzwahl. So plädierte Sozialreferentin Sabine Bachmeier (SPD) noch im Januar dafür, den Park näher an das Jugendzentrum zu legen. Doch auch sie zeigte sich dann durchaus einverstanden mit der Platzwahl im Waldpark Lindach. Nachdem das Architekturbüro Karl-Markert eine erste Planung vorstellte, war klar, dass auch ein öffentliches WC für den Park mit eingeplant werden müsse. Schnell reichte die Verwaltung einen Förderantrag bei „LEADER TraunAlz-Salzach“ ein, welcher dann auch bewillig wurde.

Im Mai 2023 soll er fertig sein: Der neue Bike- und Skateplatz.

Gegossener Beton und Naturnahe Fahrflächen

Schon im März wurde dann in der Stadtratssitzung das Konzept für einen Bikepark mit Dirtjump Line von der Firma RadQuartier vorgestellt. Auf 2000 qm sollte ein Bikepark mit Dirtjump Line gebaut werden, dazu auf 542 qm der Skatepark. Dazu sollen auf einem Stahluntergitter geschwungene Bodenplatten aus Ortbeton gegossen werden. Vorteil an diesem „Gußbeton“: eine deutlich geringere Lärmemission als bei älteren Parks mit aufgesetzten Holzrampen. Parcours und Trails im Dirtjump-Berich bieten den Radfahrern außerdem eine 285 Meter lange Fahrfläche mit naturnahen Untergründen wie Sand, Stein, Wellen und Kurven.

„Die Sportanlage bietet Vier- bis Siebzigjährigen die Gelegenheit sich in Balance, Motorik und Geschicklichkeit zu trainieren und soll ein Alleinstellungsmerkmal für Burghausen werden“, so Robin Specht, der Geschäftsführer und Gründer Firma RadQuartier im März. Eine Beteiligung der Burghauser Skater und Biker und die Miteinbeziehung von Schülern habe gut funktioniert, sagte der Dritte Bürgermeister der Stadt, Stefan Angstl: „Die Beteiligten wurden mit uns Boot genommen und angehört. Das ist sehr gut gelungen.“ Weil erst in Burgkirchen ein Pumptrack eröffnet wurde, welcher in Absprache mit der Stadt Burghausen für ein anderes Zielpublikum konzipiert wurde, lobte Angstl auch die gelungene interkommunale Zusammenarbeit.

Lärmemission im grünen Bereich

Immer wieder waren im Bauausschuss Fragen bezüglich Lärmschutz und Beleuchtung aufgetaucht. Laut Sarah Freudlsperger vom Umweltamt Burghausen wurde bereits ein Lärmgutachten für das ganze Areals erstellt. Die Ergebnisse lägen im grünen Bereich. Außerdem erwähnte Robin Specht von RadQuartier bereits im März, dass die Einbeziehung der Jugendlichen bei der Bauausführung und in Workshops zur Pflege und Instandhaltung des Parks gegen möglichen Missbrauch für Parties und Vandalismus vorbeugen solle.

Im Bauausschuss war man sich nun auch einig, dass die WC-Anlage hochwertig und dauerhaft angelegt werden sollte. Eine Integration in den vorhandenen Hügel wurde von einer Mehrheit bevorzugt. Insgesamt soll der Bau der Sportanlage 584.000 Euro Brutto kosten, davon werden 50 Prozent von Leader gefördert. Der Bauausschuss stimmte mit einer Gegenstimme für die weitere Ausarbeitung und die Bereitstellung von Stadtmitteln in Höhe von 380.000 Euro aus dem Haushalt 2022.

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