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Probleme beim Burghauser Citybus

Wo bleibt der Citybus? Brodschelm zu Verzögerungen und Ausfällen in der Stadt Burghausen

City-Busse in Burghausen
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Die Burghauser City-Busse sind Hybridbusse mit hohem Komfort.

Menschentrauben an der Stadtplatz-Haltestelle, Schüler die nicht zur Schule kommen und allgemein starke Verzögerungen. Beim Burghauser Citybus ist der Wurm drin. Warum und wieso? Innsalzach24.de hat dazu Manuel Brodschelm befragt.

Hallo Herr Brodschelm und vielen Dank dass Sie sich Zeit nehmen. In Burghausen kam es in den letzten Monaten vermehrt zu Verzögerungen oder Ausfällen im Citybus-Verkehr. Auch Schüler mussten vergeblich auf den Citybus warten. Was können Sie mir dazu sagen?
Uns sind, bis auf krankheitsbedingte Einschränkungen an zwei Tagen keine Ausfälle des Citybus oder von anderen Bussen bekannt. Ausnahmen sind die bekanntgegebene Reduzierung des Citybusses auf Stundentakt am 28. Juli und den Vormittag des 29. Juli, sowie die Einstellung der Linie 28 an diesen beiden Tagen. Diese entstanden durch einen plötzlichen, unvorhersehbaren und krankheitsbedingten Personalnotstand. Für mögliche – durch diesen Notfall entstandene Komplikationen – möchten wir an dieser Stelle nochmals um Entschuldigung und Verständnis bitten.
Wann wird es wieder einen verlässlichen Citybus in Burghausen geben?
Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, wird derzeit an der Uferstraße eine größere Baumaßnahme der Stadt vollzogen. Ebenso wurden und werden zeitgleich immer wieder weitere (Teil-)Sperrungen in der Stadt Burghausen und im Landkreis bekannt gemacht, die sich selbstverständlich auch stark auf den ÖPNV auswirken. Hinzu kommen andere Faktoren, wie diverse Veranstaltungen, die Sperrung der Wendeplatte zum Brückenfest oder die Behinderung durch andere Verkehrsteilnehmer und parkende Fahrzeuge an kritischen Verkehrsstellen. Die Summe dieser Faktoren erhöht das Risiko von Verspätungen bzw. Verzögerungen im Straßenverkehr für den Bus, genauso wie für andere Verkehrsteilnehmer. Dies betrifft sowohl den City-Bus, als auch andere Linien.

Die leider meist nicht einzuplanenden Komplikationen sollten sich jedoch nach Beendigung der Baumaßnahmen an der Uferstraße wesentlich reduzieren.
Was kann man tun, wenn es Verzögerungen oder Ausfälle gibt?
Am besten können wir Vorfälle und Beschwerden unter Angabe von Haltestelle, Linie, Fahrtrichtung, Datum und Uhrzeit in unser Beschwerdemanagementsystem aufnehmen und bearbeiten. Sehr gerne können solche Vorfälle direkt oder auch gesammelt an uns weitergegeben werden. Am besten per Telefon zu unseren Öffnungszeiten, Mail oder Facebook/Instagram.
In Bezug auf den neu eingerichteten Rufbus zwischen der Gemeinde Mehring und Burghausen berichtete Quartiersmanagerin Ursula Sixt Anfang Juli, dass das Angebot recht zöglicherlich angenonommen werde. Wie läuft der Bus inzwischen?
Wir sehen den Rufbus, gerade zur Schaffung bzw. zum Erhalt von möglichen Anbindungen im ländlichen Raum, als interessante Möglichkeit. Es ermöglicht – hinsichtlich Umweltschutz und Ressourcenschonung – Leerfahrten zu vermeiden und schafft teilweise eine Erleichterung des bekannten Fachkräftemangels. Bei Rufbussen sind i.d.R. aus wirtschaftliche Sicht jedoch Zuschüsse durch Aufgabenträger erforderlich. Auf Anfrage stellen Ihnen die Aufgabenträger sicher auch weitere Informationen und Erfahrungsberichte zur Verfügung.
Zu guter Letzt zum Thema „9-Euro-Ticket“. Hatte das Ticket für ihr Unternehmen positive Auswirkungen?
Neben den bekannten positiven und negativen Aspekten die allgegenwärtig in der Presse diskutiert werden, möchten wir anmerken, dass es auf unseren Linien zu keinem erkennbarem Anstieg der Fahrgastzahlen gekommen ist. Gleichzeitig ist durch das Sonderticket und dessen Begleiterscheinungen bei uns ein stark angestiegener Verwaltungsaufwand zu verzeichnen.

Wir wünschen uns jedoch, dass die durch das 9-€-Ticket entstandene Aufmerksamkeit - für die Zukunft - positive Auswirkungen auf den ÖPNV (auch mit Blick auf die Probleme, wie Fahrermangel, Finanzierung etc.) hervorruft.

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