Am Mittwochnachmittag in Burghausen

Hans Steindl zur Stadtentwicklung: "Eine Aufbruchstimmung muss her"

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Auf der Burg in Burghausen: Die Altstadt aber auch Raitenhaslach und insbesondere die Neustadt erfordern kluge Weitsicht bei der zukunftsweisenden Stadtentwicklung.
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Burghausen – Der Vorgang des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ (ISEK) wird laut Erstem Bürgermeister Hans Steindl noch vor der Sommerpause abgeschlossen. Auf der Stadtratssitzung am Mittwochnachmittag wurde die jüngste Fassung des Konzeptes vorgestellt. Ein wichtiger Punkt fehlt aber noch.

Eine Bürgerbefragung ist gut aber noch viel wichtiger ist die Beteiligung der Bürger“, sagte der Erste Bürgermeister Hans Steindl auf der Sitzung des Stadtrates am Mittwochnachmittag im Rahmen der ISEK-Vorstellung. Deutlich wies er auf die Wichtigkeit des umsichtigen und in diesem Vorgang jetzt nötigen zeitnahen Handelns hin. Laut Steindl wird der ISEK-Vorgang für die Stadt abgeschlossen sein.

Was die Stadt Burghausen für Städteplaner interessant macht: Die topographische Lage und die längste Burg der Welt.

„Eine Aufbruchstimmung muss her“

Steindl warb dafür, dass sich alle an dem ISEK-Vorgang beteiligen. Jetzt würden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden. Er sprach dabei von Magnetstrukturen. Eine Stadt wie Burghausen dürfe den Anschluss nicht verlieren. Die Stadt müsse sich insbesondere in punkto Leben, Arbeit und Tourismus gut aufstellen. So solle das Salzachzentrum in der geplanten „Neue Mitte“ weit mehr werden als nur eine Shopping Mall.

Besucher des Salzachzentrums sollen hier nicht nur einkaufen sondern von hier aus die vielfältigen Angebote der Stadt leicht erreichen und genießen können. Ob Einkaufsstadt, Kunst- und Kulturmetropole und nicht zu vergessen die längste Burg der Welt: Es gehe bei der Städteplanung darum, historisches zu bewahren und gleichzeitig den Weg frei zu machen für einen andauernden dynamischen Prozess, die Stadt zeitgemäß in die Zukunft zu führen.

Die längste Burg der Welt in Burghausen: Sie thront über der Alstadt, einem Teil der ISEK-Betrachtungen

Darum geht es beim ISEK-Vorgang in Burghausen:

Es gibt drei Schwerpunkte: 

  • die Altstadt, 
  • Raitenhaslach
  • und die Neustadt.

Es war im Mai 2016: Da hatte sich das Planungsbüro Mahl-Gebhard-Konzepte auf der damaligen Stadtratssitzung vorgestellt

Schon damals war klar, dass ein zukunftweisendes Konzept nur mit den Bürgerinnen und Bürgern wie auch dem Gewerbe und den Unternehmen gemeinsam funktionieren kann. Untersuchungen wurden angestellt: Planer von außen haben die Stadt unter die Lupe genommen, festgestellt, was sie ausmacht und wo es städtebauliches Entwicklungspotential gibt

An schönen Tagen lädt der Platz vor dem Bürgerhaus zu verweilen bei bisweilen öffentlichen Veranstaltungen, umsonst und draußen.

Die "Neue Mitte" hat Vorrang

Laut Planerin Andrea Gebhard war gerade die Neustadt als eines der der Schwerpunkte das schwierigste Thema bei der Erstellung des Konzeptes in seiner aktuellen Form. Das Team aus Planern hat vor allem auch den Bereich nördlich des geplanten Salzachzentrums im Visier. Parkplätze werden hier wohl entstehen. Exklusive Gewerbeansiedlung ist ebenso angedacht wie studentisches Wohnung. Man orientiert sich also am Eingang zur Stadt. 

Mehr zu der ISEK-Vorstellung vor dem Stadtrat in Burghausen am Mittwochnachmittag lesen Sie am Donnerstag. 

Auch die Altstadt ist Teil des ISEK-Vorgangs und natürlich auch

die längste Burg der Welt

. So hat es da Ende Februar ausgesehen:

Sonnenschein und trotzdem schweinekalt: Samstagnachmittag auf der Burg

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