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Heute Demo am Burghauser Bürgerhaus

Friseure machen „AUFmerksam“ - Stiller Protest gegen die Corona-Maßnahmen

Der Fyler zur Demo der Friseure am Burghauser Bürgerplatz.
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Der Fyler zur Demo der Friseure am Burghauser Bürgerplatz.

Mitte Dezember mussten alle Friseurgeschäfte vorerst bis zum 14. Februar aufgrund des Lockdowns schließen. Nun versammeln sich Friseure aus der ganzen Region am Mittwoch, 27. Januar, am Burghauser Bürgerhaus, um gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. 

Burghausen - „Friseuren hat es die Sprache verschlagen“, heißt es auf dem Flyer zur Demonstration. Seit dem 16. Dezember haben alle Friseurgeschäfte geschlossen – zunächst bis zum 10. Januar. Der Lockdown wurde aber bekanntermaßen zunächst bis zum 31. Januar und anschließend bis zum 14. Februar verlängert.

Stiller Protest der Friseure am Burghauser Bürgerhaus

Nun treffen sich die Friseure aus der Region am Mittwoch, 27. Januar zwischen 16 und 17 Uhr am Burghauser Bürgerplatz zum stillen Protest gegen die Corona-Maßnahmen. Die Friseure sollen hierfür neben einem Meterstab, Grablicht und einem Familienmitglied auch einen Rollhocker zur Demo bringen. „Schweigend mit ausgezogenem Meterstab, vor uns das Grablicht und unser Familienmitglied steht hinter uns“, heißt es auf dem Flyer.

Der Veranstalter ist Friseurinnung Altötting/Mühldorf. Das Landratsamt Altötting rechnet laut einem Sprecher mit 20 bis 30 Teilnehmern. Wie dem Flyer zu entnehmen ist, gilt eine FFP2-Maskenpflicht und ein Mindestabstand von 1,5 Metern.

Existenzängste vieler Friseure nach zweitem Lockdown

Bereits im Frühling 2020 durften sich Bürger für sechs Wochen nicht die Haare vom ihrem Friseur schneiden lassen, ehe es ab Anfang Mai nur mit einem strengen Hygienekonzept möglich war. Unter anderem war seit der Wiederöffnung Haare waschen Pflicht.

Nach dem erneuten Lockdown im Dezember haben 57 Prozent der Friseure in einer Befragung des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks zur Corona-Krise starke oder sehr starke Existenznöte. Lediglich acht Prozent der Friseure fürchteten nicht um ihre Existenz. Zuletzt haben auch Fahrschulen in der Region nach der Verlängerung des Lockdown Sorgen um ihre Existenz geäußert. Auch die Einzelhändler protestierten am 11. Januar bundesweit mit ihrer Aktion „Wir machen auf_merksam“, so auch in Bad Reichenhall.

In Deutschland gibt es nach Angaben des Verbands mehr als 80.000 Friseursalons mit über 240.000 Beschäftigten und rund 20.000 Azubis. Der Jahresumsatz liegt den Angaben nach bei über 7,5 Milliarden Euro.

jz

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