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Einzelhandel in der Salzachstadt

Neues vom Altstadtmarkt Burghausen: Fördermittel bei Regierung beantragt

Vor allem Senioren, Mütter mit kleinen Kindern oder körperlich beeinträchtigte Menschen sind sehr abhängig von dem Nahversorger.
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Der Altstadtmarkt am Bichl ist überlebenswichtig für einige Bewohner.

Die Sanierung der Salzlände in der Burghauser Altstadt ist längst abgeschlossen, doch der Altstadtmarkt am Bichl bleibt geschlossen. Wifög Geschäftsführer Steinberger mit vorsichtigen Antworten.

Burghausen – Der Altstadtmarkt am Burghauser Bichl fehlt: Nicht nur Mütter, Kinder und Senioren waren regelmäßig Kundschaft in dem Laden mitten in den Grüben. Auch Schüler aller Schulen am Stadtplatz und Wöhrsee-Besucher holten sich regelmäßig Erfrischungen und Snacks in dem Geschäft. Ganz klar, dass sich Widerstand regte, als im Juli 2022 klar wurde, dass der Laden schließt. Innerhalb kürzester Zeit war es zu mehreren Treffen der Altstädter gekommen, die für die Rettung des Altstadtmarktes eine Genossenschaft gründen wollten. Als sich dann aber Interessenten fanden hieß es, der Altstadtmarkt könnte noch im November öffnen. Nun ist Januar und der Laden ist noch immer zu: Warum?

Lange Lieferzeiten, schwierige Entscheidung

Bei dem Interessenten handelt es sich um einen Biobauern aus Österreich, soviel ist bekannt. Auch, dass die Burghauser Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög) ihm bei der Erstellung wirtschaftlicher Analysen half, denn immerhin sollte der neue Pächter länger bleiben. Die Idee war, einen regionalen Mark mit frischen und ökologischen Produkten in der Altstadt zu betreiben. Mitte Oktober schrieb Anton Steinberger, Geschäftsführer der Wifög: „Wir sind noch in der Planungsphase. Nachdem die Sortiments- und Umsatzkostenplanung weitgehend erledigt ist, wird gerade die Einrichtung geplant.“ Diese erweise sich als sehr schwierig, weil die Einrichtungsgegenstände lange Lieferzeiten hätten. „Nicht die Geschwindigkeit der Eröffnung ist entscheidend“, so Steinberger „sondern die Qualität des Altstadtmarktes.“ Anfang Dezember hieß es dann, der Betreiber habe noch nicht endgültig zugesagt.

Hohe Investitionen, Fördermittel beantragt

Auf eine erneute Anfrage am 9. Januar antwortet Steinberger, dass die Wifög noch im Dezember den Beschluss gefällt habe, den neuenBetreiber mit seinem Laden-Konzept zu unterstützen – vorausgesetzt die Regierung von Oberbayern stellt öffentliche Fördermittel für den Umbau bereit. „Die Kühl- und Thekenanlagen entsprechen nicht mehr den Standards und müssen erneuert werden. Das ist recht teuer ist“, so Steinberger. „Aber wir arbeiten dran und planen fertig. Ich hoffe, dass nächste Woche die Mittel für die Einrichtung frei gegeben werden.“ Den Namen des künftigen Betreibers gibt Steinberger nicht bekannt – nur dass er aktuell ein Praktikum im Lebensmittelhandel absolviert.

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