3. Mountainbike-Rennen der Naturfreunde Hochburg-Ach

Gibt es eine weitere "Dreckschlacht in Duttendorf"?

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So etwas und noch viel mehr gibt es am Samstag beim 3. MTB FUNSPORT Cups auf dem Trail der Naturfreunde Hochburg-Ach in Duttendorf zu sehen.
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Duttendorf/Burghausen - „Versprochen ist versprochen“, sagt man und die Naturfreunde Hochburg-Ach halten Wort: Es gibt eine dritte Ausgabe des MTB Cross Country FUNSPORT Cups auf dem Naturfreunde-Trail. Am Samstag ist es soweit.

Beim MTB Cross Country Rennen geht es nicht auf Zeit sondern auf Runden in einer bestimmten Zeit. 90 Minuten sind es 2018 wieder. Wer in dieser Zeit die meisten Runden gefahren hat, gewinnt. Florian Hamm vom RSV Garching schaffte letztes Jahr 12.

12 Runden sind zu schlagen

Der Rundkurs hat eine Länge von 2,5 Kilometern und besteht 

  • aus Streckenteilen des permanent befahrbaren Trials auf dem Gelände der Naturfreunde Hochburg-Ach in Duttendorf 
  • und einer Verlängerung – nicht permanent befahrbar.

So hat es auf der "Dreckschlacht in Duttendorf" 2017 ausgesehen:

Duttendorfer Dreckschlacht: Bilder vom MTB Cross Country Cup

Das wird geboten

Die abwechslungsreiche Strecke ist für geübte Mountainbiker gut befahrbar und verläuft überwiegend auf Singletrails“, heißt es von den Naturfreunden. Letztendlich gilt wohl, dass MTB Cross Country eben kein gemütlicher Sonntagsausflug mit dem Fahrrad ist. Aber nicht nur für die Fahrer ist der Naturfreunde-Cup interessant, sondern auch für die Zuschauer, denn „Für Zuschauer sind alle Streckenabschnitte gut zu Fuß erreichbar und durch die Kürze der Runde wird sich ihnen ein gut überblickbares Rennen bieten.“

In diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei ist ein Naturfreunde-FUNSPORT-Kindercup. Der beginnt um 11 Uhr. Startschuss für das Hauptrennen ist um 13 Uhr

  • Es gibt diversen Wertungsklassen sowie 
  • die Möglichkeit als Zweierstaffel teilzunehmen. 
  • Außerdem gibt es eine Teamwertung und einen Preis für das größte.

Thema "Dreckschlacht in Duttendorf"

Das Rennen findet außer bei Unwetter auf jeden Fall statt. Auf Nachfrage von innsalzsch24.de schreibt Helmut Ortner: „Die permanente Strecke hat sich mittlerweile so verfestigt und der Waldboden ist so nässedurchlässig, dass es bei starkem Regen natürlich dreckig werden kann“. Eine Schlammschlacht sei aber nicht zu erwarten.

Überhaupt sind die Naturfreunde Hochburg-Ach sehr stolz auf ihren Trail. „Wir haben beim Bau nur Material aus diesem Wald für den Streckenbau verwendet.“ Alles sei völlig im Einklang mit der Natur und falls der Trail mal nicht mehr gepflegt und befahren werden würde, „wäre dieser in kürzester Zeit nicht mehr zu erkennen.“

Im Einklang mit der Natur

Nach 5 Jahren Betrieb, sei eine Erosion durch Biker kaum zu erkennen, so Ortner weiter. „Falls doch Material abgetragen wird, wird diese Stelle sorgfältig hergestellt.“ Dies sei natürlich auch im Interesse der Biker. Beliebig im Wald mit dem Bike „rumwildern“, gar künstliche Sprüge, Steilkurven oder Ähnliches auf fremden Grund zu bauen – ein absolutes No-Go für die Naturfreunde Hochburg-Ach.

Mit unserem behördlich genehmigten Trail versuchen wir den Bikern eine Möglichkeit zu bieten ihren Sport ungehindert und gesetzeskonform ausüben zu können.“ Für die Zukunft wolle man auch die Kinder mehr von Computer und Handy wegbringen und aufs Rad locken, so Ortner. „Es wäre schön wenn sich mehr Vereine und Gemeinden wie hier in Hochburg-Ach finden würden, die so einen tollen Sport besonders den Kindern anbieten würden.“

Weitere Infos und Anmeldung unter www.naturfreunde-cup.at.

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