Erweiterung Burghausens im Süden

Georg Reisinger hat eine Idee: Wird sie falsch verstanden?

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Erweiterung Burghausens im Süden: Georg Reisinger hat da eine Idee.
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Burghausen – Hotelier Georg Reisinger wollte nur eines: Klarheit schaffen. Dabei geht es dem Chef der Bayerischen Alm um ein Grundstück, das im Besitz der Familie ist. Bis vor kurzem galt es als „belastet“.

Georg Reisinger hat südlich angrenzend an das Hotel Bayerische Alm ein Grundstück. 23.000 Quadratmeter soll es groß sein. Reisinger findet, dass das idealer Baugrund ist, als Bürger, wie er sagt.

Altlasten auf „Reisinger II“?

Die Stadt sieht das anders und das schon seit längerer Zeit. Grund: Dieses Grundstück stellt eine von drei ehemaligen Kiesgruben im Besitz der Familie Reisinger dar, welche mit den Jahren aufgefüllt wurden. Auf „Reisinger III“ gastiert beispielsweise regelmäßig der Circus Krone. Dieses Grundstück gehört mittlerweile der Stadt. Hier sind Fotos vom Aufbau zuletzt 2017.

Circus Krone setzt Anker und stellt Masten auf

Bei der aktuell fraglichen Kiesgrube „Reisinger II“ wurden bis vor kurzem noch Altlasten vermutet. Daneben könne man auf so einem Boden sowieso nicht bauen, heißt es. Drittens soll das Hotel Bayerische Alm verkauft werden. Aus privaten Gründen sucht Georg Reisinger einen Investor dafür.

Es führt kein Weg vorbei

Einem Bericht der PNP zufolge will die Stadt nach Möglichkeit dem möglichen Investor entsprechende Flächen für etwa eine Erweiterung offen halten. Klingt komisch? Ist es auch. Immerhin verkauft Reisinger im Fall des Falles seinen Grund und Boden selbst an den möglichen Investor.

„Reisinger II“ ist altlastenfrei

Im Telefonat am Mittwochnachmittag erklärt Georg Reisinger, dass es ihm einstig und allein darum gegangen sei

  • klar zu stellen, dass „Reisinger II“ keine Altlasten aufweist und
  • dass er als Bürger dieses Grundstück als geeignet sieht für eine Wohnbebauung südwärts.

„Meine Kinder werden noch viel Freude daran haben“

Georg Reisinger mag nach eigenen Angaben nicht in den Topf „Der will ja nur Geld scheffeln“ geworfen werden. Das mache derzeit wirtschaftlich auch keinen Sinn. Aktuell sei er einfach nur froh, dass offiziell festgestellt wurde, dass das mögliche Baugrundstück „Reisinger II“ altlastenfrei ist.

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