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Diskussion um Erweiterung von Gewerbepark in Burghausen

„Wir können nicht dauernd wieder Flächen abknapsen!“

Sollte man eine Erweiterung des Gewerbeparks Lindach grundsätzlich prüfen oder ist so etwas auf jeden Fall wegen der zusätzlichen Flächenversiegelung abzulehnen? Beispielsweise Grünen-Stadtrat Gunter Strebel sah das kritisch.
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Sollte man eine Erweiterung des Gewerbeparks Lindach grundsätzlich prüfen oder ist so etwas auf jeden Fall wegen der zusätzlichen Flächenversiegelung abzulehnen? Beispielsweise Grünen-Stadtrat Gunter Strebel sah das kritisch.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Sollte man eine Erweiterung des Gewerbeparks Lindach grundsätzlich prüfen oder ist so etwas auf jeden Fall wegen der zusätzlichen Flächenversiegelung abzulehnen? Darüber diskutierte der Stadtrat Burghausen in seiner jüngsten Sitzung.

Burghausen - Der Stadtrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung einen Aufstellungsbeschluss für mögliche Erweiterungen des Geltungsbereichs des Flächennutzungs- und des Bebauungsplans für den Gewerbepark Lindach um etwa 3,2 Hektar. Dies vorbehaltlich dessen, dass weitere Untersuchungen die Erweiterung als akzeptabel erweisen werden. 13 Stadträte stimmten dafür, acht dagegen. In der Sitzung entspannte sich eine Diskussion um die Frage über die Bedeutung des Geländes für den Hochwasserschutz als Versickerungsfläche. Die Stadtverwaltung betonte, es seien für den Bereich grundsätzlich entsprechende Flächen vorhanden und würden in keinem Fall verschwinden. Die Kritiker des Vorhabens entgegneten, es sollte grundsätzlich weniger versiegelt werden.

Diskussion um Erweiterung von Gewerbepark in Burghausen: Flächenversiegelung grundsätzlich vermeiden?

„Aufgrund der begrenzten Flächengröße des Stadtgebietes und der besonderen Bedeutung des Industriestandorts Burghausen im Chemiedreieck ist der Druck auf die Ansiedlung von Gewerbebetrieben die damit im Zusammenhang stehen entsprechend hoch. Südwestlich der aktuellen Fläche des Gewerbeparks Lindach ist es möglich, aus vorhandenen Erschließungsanlagen und ohne größere neue Flächeninanspruchnahmen für Straßen, Sparten und so weiter eine weitere Fläche mit einzubeziehen“, so die Stadtverwaltung. Die einhergehende Versiegelung würde durch Ausgleichsflächen an anderen Standort ausgeglichen werden.

„Wir sprechen die ganze Zeit von der Schwammstadt Burghausen und versuchen zu entsiegeln. Dort hätten wir zusätzliche Versickerungsflächen und wollen die jetzt zubauen lassen!“, beklagte Hartmut Strachowsky (UWB). „Wir können nicht dauernd wieder Flächen abknapsen!“, schloss sich dem Gunter Strebel (Grüne) an. „Wir werden über kurz oder lang eine solche Erweiterung nötig haben“, bemerkte Bernhard Harrer (CSU) an. „Als Kompromiss sollten nun alle für die Fortsetzung des Verfahrens und die einhergehende Prüfung stimmen, die sich überhaupt diese Erweiterung vorstellen können“, regte Bürgermeister Florian Schneider an.

hs

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