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Diskussion über Burghauser Hallenbad

Hohe Verluste durch Betrieb der Burghauser Bäder: Eintrittspreise stehen zur Diskussion

Das Hallenbad-Dach über dem Sportbecken, Umkleiden und Jugendbereich muss saniert werden. Ob man in dieser Zeit auch schwimmen kann, ist derzeit noch fraglich.
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Das Hallenbad-Dach über dem Sportbecken, Umkleiden und Jugendbereich muss saniert werden. Ob man in dieser Zeit auch schwimmen kann, ist derzeit noch fraglich. 

Bei der Burghauser Stadtratssitzung wurde unter anderem über die Wirtschaftlichkeit des Hallenbades gesprochen. An Besucher wird appelliert, das Bad wieder mehr zu besuchen.

Burghausen – Erst am 15. Dezember konnte das Solebecken im Burghauser Hallenbad wieder öffnen, das als Energiesparmaßname seit September geschlossen wurde – doch rosige Zeiten für Bäder sehen anders aus. Zwar hatte sich der Burghauser Bürgermeister positiv zum Erfolg des Energiesparens im Hallenbad geäußert – immerhin habe doppelt so viel Energie eingespart werden können als ursprünglich geplant. Doch dies war vorrangig dem milden Wetter bis Mitte November zu verdanken. Dem Stadtrat wurde kürzlich das satte Minus durch den Betrieb der Burghauser Bäder präsentiert.

Werkausschuss empfiehlt Anpassung der Eintrittspreise

Insgesamt 2,5 Millionen Euro Verlust verzeichneten die Stadtwerke im Jahr 2021 für die Bäder, und 2022 wird mit knappen 3,4 Millionen Euro Minus gerechnet. Die Stadt Burghausen bezuschusst die Stadtwerke bereits jedes Jahr, damit dieses die Kosten für den Betrieb der Bäder und Investitionen stemmen kann. Doch nun steht dem Hallenbad eine Dachsanierung bevor und auch die Gebäudeleittechnik muss erneuert werden. Dies wird erneut zu hohen Kosten führen. Dazu kommt, dass die Lohntarife für das Personal angehoben wurden. So empfahl der Werkausschuss dem Stadtrat, dass die Einnahmesituation der Bäder durch eine Erhöhung der Eintrittspreise verbessert werden könne. Die Bäderleitung solle hierzu einen Vorschlag zur Anpassung der Bädertarife erarbeiten.

„Müssen schauen, dass wir uns das Hallenbad noch leisten können“

Hierzu sagte Bürgermeister Florian Schneider(SPD) bei der Stadtratssitzung am 14. Dezember: „Wir müssen zwangsweise eine Maßnahme ergreifen.“ Freie Wähler-Stadtrat Peter Schacherbauer führte an, dass er sich schlecht informiert fühle: „Wir haben früher häufig über Gebühren gesprochen, aber ich vermisse Ansätze im Wirtschaftsplan.“ Klaus Schultheiß (FDP) warnte: „Wir sollten schauen, dass wir uns das Hallenbad künftig noch leisten können“, während Stefan Niedermeier (UWB) appellierte: „Wir müssen unsere Burghauser aktivieren: Kommt wieder ins Hallenbad!“ Es gebe zu wenig Besucher sowohl im Hallen- als auch im Wöhrseebad. Gunter Strebel (Grüne) betonte dass es ausführliche Beratungen auch wegen anderer anstehender Projekte bedürfe.

Im Januar wird weiter diskutiert

Schneider erinnerte daran, dass es seit 2013 keine Preiserhöhung gegeben habe. Die Eintrittspreise seien exorbitant billig, während die Energiepreise exorbitant gestiegen seien. „Wir müssen unser Hallenbad erhalten. Dem Appell es zu besuchen kann ich mich nur anschließen.“ Der Erste Bürgermeister verwies auf Januar, um über das Preiskonzept zu diskutieren und dieses eventuell ab Februar umsetzen. „Wir müssen damit keinen Gewinn machen, aber wir müssen die Verluste im Rahmen halten.“

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