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Das sind die Gründe für die Schließung

Nach fast zehn Jahren: Der Brückenwirt am Burghauser Stadtplatz macht zu

Am Burghauser Stadtplatz macht der Augustiner zu.
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Der Augustiner Brückenwirt am Stadtplatz macht zu.

Der Augustiner Brückenwirt auf der Sonnenseite des Burghauser Stadtplatzes ist immer gut besucht. Doch bald soll damit Schluss sein.

Burghausen – Bald gibt es einen Wirt weniger am Burghauser Stadtplatz. Roland Schlotter, Pächter des Augustiner Brückenwirts am Burghauser Stadtplatz, wird das Handtuch werfen. Am 30. September wird er das letzte Mal sein Wirtshaus aufsperren. Er hinterlässt traurige Stammgäste und nachdenkliche Burghauser, die die sonnige Terrasse beim Brückenwirt so liebten.

Lange Zeit suchte Schlotter nach Personal

Genug Gäste hatte der das Wirtshaus allemal, denn während auf der Westseite des Stadtplatzes noch Schatten herrscht, genießt man im Augustiner Biergarten bereits die Sonnenstrahlen. Auch die Preise fielen beim Augustiner schon immer besonders freundlich auf. Das Essen war toll, der Service zackig und das Bier süffig. Es gab also nie was zu meckern: vor allem mit den Portionen nicht. Umso schlimmer trifft es die Burghauser, dass Schlotter jetzt geht.

Personalmangel, Energie und Lebensmittelpreise

„Es liegt am Personalmangel“, sagt der Wirt. Aber auch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise seien Grund für seine Entscheidung. Seit Monaten sucht Schlotter Personal für Küche und Service, doch es kommt kaum jemand, und das Personal von der Zeit vor Corona ist jetzt wo anders. Manche sogar komplett aus der Gastronomie ausgestiegen. Wie es für den Wirt nun beruflich weitergeht? „Kann ich so noch nicht sagen“, meint Schlotter

Schuhbeck und Gault Millau

Ursprünglich kommt Roland Schlotter aus Führth, wo er nach seiner Kochlehre im Comödie einige Zeit im Restaurant Tommy Schäfer arbeitete. Dann folgte dann dem Ruf von Alfons Schuhbeck nach München, wo er fünf Jahre in der Südtiroler Stuben, der Kochschule im Gewürzladen und beim Catering des berühmten Kochs arbeitete. Anschließend ging es für Schlotter ins Salzkammergut, wo er mit Freunden das Batzenhäusl in Sankt Gilgen am Wolfgangsee übernahm und eine Haube mit 14 Punkten im Gault Millau einholte.

Seit Mai 2014 war Schlotter dann der Wirt vom Augustiner und „pflegte die bayrische Tradition mit guter schnörkelloser Hausmannskost.“ So heißt es auf der Homepage und jeder Burghauser wird dem beipflichten. Meistens war Schlotter kaum zu sehen, denn als Koch stand er „selbst“ und „ständig“ in der Küche seines Restaurants. Man kann nur hoffen, dass er in der Salzachstadt bleibt – und weiterhin in der Gastronomie bleibt.

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