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Betrieben zuvor das „Roma“ in Burghausen

Das neue „Laurini“ in der Neustadt: So läuft es in Richtung Wiedereröffnung

Karoline und Mario Lauria vor der Gelateria Laurini in der Marktler Straße in Burghausen.
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Karoline und Mario Lauria vor der Gelateria Laurini in der Marktler Straße in Burghausen.

Nach dem „Roma“ am Stadtplatz soll es schon bald für Karoline und Mario Lauria mit dem „Laurini“ an der Marktler Straße in Burghausen weitergehen. Wir waren vor Ort und haben erfahren, was sie dort alles planen und warum sich die Eröffnung noch ein klein wenig verzögert.

Burghausen - „Es kommen immer wieder Leute vorbei, und gucken rein, fragen wann es endlich losgeht“, berichtet Karoline Lauria. Gerade steht vor einem der Fenster, auf dem Gehweg der Marktler Straße ein älterer Herr. Sein Blick wandert über das Innere des „Laurini“, er sieht die beiden Inhaber und winkt lächelnd. Während Karoline Laurini durch die werdende Gelateria führt, ist ihr Mann Mario eifrig dabei, noch den einen oder anderen Handgriff an der Baustelle vorzunehmen. „Im Laufe der nächsten Woche soll endlich die Lieferung aus Italien kommen!“, berichtet seine Frau unterdessen.

Darum dauert es bei der Gelateria Laurini noch ein wenig mit der Eröffnung

Im Inneren des künftigen italienischen Eiscafés kann man schon sehr gut sehen, wie es einmal aussehen soll. nach dem Eingang ein Gastraum, über dem schon die Vertiefungen und Leitungen für die Lampen warten. Hinter einer Wand die Küche, die Verbindung schaffen Türen und eine Durchreiche. „Leider hat uns bei der Inneneinrichtung und den Geräten für die Eisherstellung Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht und es hat länger, als anfangs gedacht gedauert, bis alles hier sein wird“, fährt Lauria fort. Warum bestellt man aber alles in Italien? „Klar, hierzulande gibt es da sicher auch hier und dort alles zu kaufen. Aber in Italien gibt es spezialisierte Ausstatter, bei denen kann man sich ein Komplettpaket mit Innenausstattung, allen nötigen Geräten und so weiter zusammenstellen lassen.“

Im Inneren der Gelateria Laurini in Burghausen: Noch fehlt die Innenverkleidung und -Ausstattung.

Alles sei genau ausgemessen, geplant und dann bestellt worden. Man kann sich das ein bisschen wie bei einem Maßanzug vorstellen. „Im Werk in Italien wurde schon einmal quasi unsere gesamte Einrichtung probeweise aufgebaut, ob wirklich alles sitzt und passt, bevor es auf den Weg geschickt wurde.“ Einiges hätten sie unterdessen vor Ort selbst erledigt, insbesondere die neuen Wandfließen. „Das war harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt.“

Vor fünf Jahren in Burghausen verliebt und aus Frankfurt hergezogen

Karoline und Mario Lauria kommen ursprünglich aus Frankfurt. „Vor fünf Jahren kamen wir dann einmal nach Burghausen und haben uns sofort in diese Stadt verliebt“, berichten sie. Mario habe in seiner Kindheit und Jugend im Familienbetrieb ausgeholfen, da sei die Idee aufgekommen, in Stadt an der Salzach eine Gelateria aufzumachen. Zunächst aber noch in Form des „Roma“ am Stadtplatz. Aus diesem ist, unter neuem Pächter, inzwischen das „Strizzi“ geworden. Die Laurias hat es unterdessen vom Stadtzentrum in die Neustadt gezogen.

„Schon als wir uns damals das erste Mal nach einem Standort umgeschaut haben, hatten wir dieses Gebäude im Blick.“ Hier können sie nun noch einmal alles genauestens nach ihren Vorstellungen und mit so manchen Lehren aus dem ersten Eiscafé neu aufziehen. „Wir haben uns sofort bei der Sparkasse, welche ja Eigentümer des Gebäudes ist gemeldet, als bekannt wurde, das es zur Vermietung stehen würde.“ Zunächst habe es einige Monate des bangen Abwartens gegeben, doch am Ende können sie die Gelateria ihrer Idealvorstellungen nun im Gebäude an der Marktler Straße verwirklichen.

Kunden fiebern schon Wiedereröffnung entgegen

„Künftig wird man uns hier direkt durch das Fenster der Durchreiche beim Eismachen zuschauen können.“ Insgesamt vier Vitrinen für Eis und Kuchen sollen künftig Teil der Verkaufstheke sein. Denn es wird nun auch ein Konditorei-Angebot geben. „Wir haben dafür eine tolle Kollegin gefunden, die sich schon enorm im voraus freut.“ Daneben soll das Eis-Angebot ausgebaut werden. „Neben unserem gewohnten Programm wollen wir beispielsweise auch das vegane Angebot, das zuletzt viel Anklang gefunden hat, ausbauen.“

Voraussichtlich Mitte März soll es dann endlich losgehen. „Schauen jeden Tag vom Balkon zu euch runter, können es kaum erwarten“, freut sich eine Facebooknutzerin unter dem Post mit der Ankündigung des neuen Eröffnungstermins „Ich freu mich schon seeeehr auf ein Wiedersehen mit euch“, schreibt unterdessen auch Heike P.. „Die Vorfreude ist, nach allem was wir mitbekommen haben, sehr groß“, berichtet auch Karoline Lauria. „Als wir im Oktober und November auf der Terrasse einen kleinen Verkaufsstand mit Pralinen und Panettone eingerichtet haben, wurden wir schon andauernd gefragt, wann es endlich so weit ist. Nun freuen wir uns schon, wenn wir dann bald schon alle wieder hier begrüßen können.“

hs

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