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Gleiserweiterung am Chemiepark

Neue Gleise an das Bestandsnetz angeschlossen

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Vorsichtig wird ein Weichensegment mit einem Gleisbaukran abgesenkt. Der Einbau findet nachts statt, damit es zu möglichst wenigen Unterbrechungen im Zugverkehr kommt.

Burgkirchen - Die Bauarbeiten an den neuen Gleisen im Norden des Chemiepark GENDORF gehen in die Zielgerade. Mit Fertigstellung der Schienen und Verlegung von Weichen sind die neuen Gleise an das bestehende Schienennetz angeschlossen.

„Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten weiterhin planmäßig vorangehen“, so Helmut Schmid, der als Projektleiter für das Bauprojektmanagement von InfraServ Gendorf das Mammutprojekt umsetzt. Zehn Monate Bauzeit liegen bereits hinter dem Projekt. In den letzten Wochen wurden die neuen Gleise schließlich fertiggestellt und mit den Bestandsschienen verbunden. Der jüngste Meilenstein war kürzlich die Verlegung einer Doppelkreuzungsweiche.

Mit 32 Metern Länge und einem Gewicht von 250 Tonnen ist die Weiche das größte Einzelteil, das bei den Bauarbeiten verlegt wird. Schon der Name verrät, dass es sich dabei um einen Weichentyp handelt, der an der Kreuzung zwischen zwei Gleisstrecken eingesetzt wird. Zusätzlich zu einer einfachen Kreuzungsweiche erlaubt eine Doppelkreuzungsweiche zudem den Zugwechsel in beide Abzweigungsrichtungen. Weitere zehn einfache Weichen wurden bis Mitte Mai ein- oder umgebaut. „Diese Bauarbeiten sind eng getaktet und wir dürfen keine Fehler machen, denn schon am nächsten Tag fahren wieder Züge auf der Strecke“, beschreibt Helmut Schmid die Verlegung.

„Der Einbau muss dabei während des laufenden Betriebs stattfinden, damit im Chemiepark keine Stillstände wegen fehlendem Material eintreten. Aus diesem Grund verlegen wir die Weichen auch nachts, wenn kein Zugverkehr herrscht.“ Eine offizielle Inbetriebnahme der neuen Gleise kann voraussichtlich Anfang Juli stattfinden. Bis dahin stehen noch weitere Arbeiten im Umfeld der Gleise an. So müssen etwa noch Kabel- und Rangierwege gebaut sowie für Beleuchtung und Löschwasserversorgung gesorgt werden.

Pressemitteilung der InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG

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