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"Ertüchtigung" des Alzkanals

Ab Montag: Wacker stellt seine Lebensader ab

Burghausen/Hirten - "Ertüchtigung einer Lebensader", nennt die Wacker Chemie AG die Geralüberholung des Alzkanals zwischen Hirten und Burghausen. Bis Anfang November sollen die Arbeiten dauern.

Am Anfang stand die Wasserkraft. Genauer gesagt: die elektrische Energie aus Wasserkraft. Erst mit ihrer Verfügbarkeit kam es zur Ansiedlung der Chemischen Industrie im Südosten Bayerns.

Elektrische Energie aus Wasserkraft war auch der Ausgangspunkt für die Erfolgsgeschichte der heutigen Wacker Chemie AG. Mit der Gründung der Alzwerke GmbH und dem Bau des ca. 17 km langen Alzkanals von Hirten nach Burghausen wurde der Grundstein für die Ansiedlung von WACKER gelegt. 1922 ging das größte industrielle Wasserkraftwerk in Deutschland in Betrieb und versorgte die noch junge Wacker Chemie mit Strom. Die umweltverträgliche und nachhaltige Energieerzeugung aus Wasserkraft war der zentrale Standortfaktor für das Entstehen und Gedeihen des Unternehmens.

Auch heute noch gilt der Alzkanal als Lebensader von WACKER, da sein Wasser nicht nur der Stromversorgung dient, sondern auch zu Kühlzwecken im Werk eingesetzt wird.

Im Rahmen der 20. Abstellung des Alzkanals wird von Ende August bis Anfang November die bauliche Substanz der Bauwerke, der Tunnel und des Kanalgerinnes ertüchtigt.

An vier Sonntagen (18.09., 25.09., 02.10 und 09.10.) bietet die Wacker Chemie jeweils rund 70-minütige Rundfahrten über das Gelände an. Diese Informationsfahrten starten im 30-Minuten-Takt zwischen 9:30 und 16:00 Uhr und beginnen und enden jeweils am Bürgerzentrum in Burgkirchen. Hier geht es zur online Anmeldung.

Wacker Chemie AG/www.wacker.com

Am Montag berichtet innsalzach24.de ausführlich über den Beginn der Arbeiten.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa