Maßnahmenkatalog soll entstehen

Gegen zu viel Gülle in Deutschland: Modellregion Burghausen/Burgkirchen

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Burghausen/Burgkirchen – Ein Zeichen für Umwelt und Wasserschutz soll es sein. Die Ökologie soll verbessert werden. Den Titel des Forschungsprojektes, an dem sich die Salzachstadt per –ratsbeschluss beteiligt, muss man aber wohl zwei Mal lesen, um ihn zu verstehen.

Digitales Nährstoffmanagement und sensorgestützte Düngung in der Modellregion Burghausen/Burgkirchen.“ Der Stadtrat findet dieses Forschungsprojekt der TU München für eine gute Sache. Man muss den Titel aber wohl zwei Mal lesen, um zu verstehen, worum es da geht.

So viel zur Ausgangslage

Auf der jüngsten Stadtratssitzung hat Günter Strebel (Bündnis 90/Die Grünen) das Projekt erklärt. Es bestehe die Problematik, dass in Deutschland aufgrund der intensiv betriebenen Landwirtschaft deutlich zu viel Gülle vorhanden ist. So viel zur Ausgangslage.

Ein einfach klingender Plan

Zu viel Gülle vorhanden? Freilich: Das muss anders werden. Die große Frage ist: „Wie?“ Mit dem Forschungsprojekt „Digitales Nährstoffmanagement und sensorgestützte Düngung in der Modellregion Burghausen/Burgkirchen“ geht es um die entsprechenden Erkenntnisse. Die müssen Laut Strebel den Landwirten nahe gebracht werden in Form von Maßnahmen, wie der Eintrag von Nitrat in das Grundwasser reduziert werden kann. „Maßnahmen aus diesem Projekt können dann bayernweit umgesetzt werden.“

Alle dafür

Fraktionsübergreifend hat der Burghauser Stadtrat der finanziellen Beteiligung von Burghausen am Forschungsprojekt „Digitales Nährstoffmanagement und sensorgestützte Düngung in der Modellregion Burghausen/Burgkirchen“ zugestimmt. Es sei wichtig, hier dabei zu sein, so beispielsweise Stadtrat Kammhuber (SPD). Burghausen beteiligt sich per Stadtratsbeschluss auf dessen jüngster Sitzung für die Dauer von drei Jahren mit jährlich 20.000 Euro an dem Forschungsprojekt.

Stadt Burghausen/rw

Ein ausführlicher Artikel zu diesem Thema folgt.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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