Zusammenhalt in der Erwachsenenbildung

Burghausen und Burgkirchen - Volkshochschulen wieder vereint

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Freuen sich über die Rückkehr Burgkirchens in die VHS-Gemeinschaft: VHS-Vorstand Dr. Hermann Fußstetter, Burgkirchens Erster Bürgermeister Johann Krichenbauer und seine Burghauser Kollege Hans Steindl.

Burghausen/Burgkirchen. Die beiden Bürgermeister Hans Steindl und Johann Krichenbauer wissen um die Stärke ihres Zusammenhalts – auch in der Erwachsenenbildung.

„Als Burgkirchen 2014 aus dem VHS-Verbund Burghausen-Burgkirchen ausscheiden musste, wussten wir beide, dass es nur eine Trennung auf Zeit ist“, erklärt Burghausens Erster Bürgermeister Steindl. Jetzt mit dem Herbst/Winterprogramm 2017/2018 ist Burgkirchen offiziell „wiedereingegliedert“ in die VHS. „Wir mussten 2014 aus gewissen Sachzwängen heraus unseren Austritt erklären, was uns damals sehr schwer gefallen ist“, betont Burgkirchens Erster Bürgermeister Krichenbauer. 

Schnelle Rückkehr wurde erwartet

Der offizielle Austritt Burgkirchens habe aber die Dinge nur auf dem Papier geändert, erklärt VHS Vorstandsvorsitzender Dr. Hermann Fußstetter: „Es haben während der ganzen Zeit Seminare und Veranstaltungen der VHS in Burgkirchen stattgefunden. Wir haben dort im Bürgerzentrum mit Christian Trieflinger einen festen Ansprechpartner und einen Raum, den wir ganzjährig nutzen.“ 

Man habe von Anfang an mit einem schnellen Wiedereinstieg Burgkirchens gerechnet. „Deswegen haben wir auch diverse Drucksachen nicht neu machen lassen und auch auf den Straßenbannern, die zum Anmeldestart immer an den Orteingängen aufgehängt werden, stand immer, Burghausen-Burgkirchen“, so Fußstetter. Der Vorsitzende betont, dass alle beteiligten sehr kooperativ gewesen seien und Burgkirchen von der VHS-Gemeinschaft, in der neben Burghausen Emmerting, Mehring, Haiming und Kirchweihdach sind, gerne wieder aufgenommen wurde. 

Zentrale bleibt in Burghausen

Der Hauptsitz der VHS bleibt natürlich in Burghausen mit der Geschäftsstelle in zentraler Lage in der Marktler Straße und dem Mautnerschloss in der Altstadt als Hauptseminarhaus. Am Stärksten sei die „Südachse“ der VHS mit den großen Partnern Burghausen-Burgkirchen auch wegen der hiesigen Industrie mit hochqualifiziertem Personal in den Sprachkursen. 

Die finanzielle Beteiligung der Mitgliedsstädte und -gemeinden ist nötig, um die Gebühren konstant gering zu halten, wie Bürgermeister Steindl erklärt. Er ist Beiratsvorsitzender der VHS und hat die Aufgabe, die hauptsächlich die Erwachsenenbildung betrifft, die VHS als „volksnahe Bildungseinrichtung“ zu unterstützen. Burghausen übernimmt weiter den Löwenanteil der „VHS-Südachse“ von circa 160.000 Euro jährlich, um die VHS Burghausen-Burgkirchen weiter stark zu machen. Der Landkreis gibt einen kleinen Zuschuss

Nur ein kurzes Päuschen ...

„Wir sind sehr froh, dass Burgkirchen wieder Mitglied der VHS ist. Ich würde wieder so handeln. Wir haben beim Freibad eine perfekte Lösung gefunden und auch in dieser Sache, als Konsequenz nur eine kurze offizielle Pausierung der Gemeinde erreichen können, ohne – und das ist die Hauptsache - dass die Kursteilnehmer und langjährigen VHS-Treuen in Burgkirchen davon beeinträchtigt worden wären“, sagt Hans Steindl.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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