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Vom Aussterben bedrohte einzigartige Population

Italienische Jäger schießen zwei der Burghauser Waldrappen ab

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Burghausen liegt mitten im historischen Verbreitungsgebiet dieser Ibisvögel.

Burghausen / Punta Ala / Thiene - Zwei vom Aussterben bedrohte und von Hand aufgezogene Waldrappe sind in der Nähe von Punta Ala in der Toskana, bzw. Thiene in Venetien abgeschossen worden.

Einst war der Waldrapp in ganz Europa verbreitet, im 17. Jahrhundert starben die Tiere aber aufgrund intensiver Bejagung aus.

Nach BR-Informationen traf es zuerst am 1. September, dem Beginn der Jagdsaison, das 2014 geschlüpfte Weibchen Kato in der Nähe von Punta Ala (Provinz Grosseto). Am 8. Oktober einen der ältesten per Hand in Burghausen aufgezogenen Vögel, das Männchen Tara. Dadurch, dass Waldrappe vom Aussterben bedroht und somit streng geschützt sind, sind viele der Tiere mit GPS-Sendern ausgestattet. Somit kann man erstens den Abschussort schnell bestimmen und zweitens erleichtert dies die Suche nach dem Täter. 

Aufgrund dieser Tatsache konnte vor wenigen Wochen ein Jäger verurteilt werden, der 2012 zwei Waldrappe geschossen hatte, berichtete der BR.

Einst war der Waldrapp in ganz Europa verbreitet, im 17. Jahrhundert starben die Tiere aber aufgrund intensiver Bejagung aus. Nun laufen verschiedene Wiederansiedelungsversuche, um ihn als Brutvogel in Europa wieder zu etablieren.

Das Burghauser Projekt „Waldrappteam“ will die Vögel wieder in Mitteleuropa ansiedeln. Dafür ist es insbesondere nötig, den Vögeln aus Zoohaltungen den Weg in ihr Wintergebiet zu zeigen. Handaufgezogene Jungvögel werden trainiert, einem Ultraleichtflugzeug zu folgen, um sie in ein geeignetes Wintergebiet zu führen. Burghausen liegt mitten im historischen Verbreitungsgebiet dieser Ibisvögel.

Mehr über das Projekt erfahren Sie auf der Website der Kreisgruppe Altötting des Bund Naturschutz.

srs

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