Bayerische Tradition weitergeführt

Zwei neue Feldgeschworene vereidigt

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Kürzlich hat Erster Bürgermeister Hans Steindl (Mitte) zwei neue Feldgeschworene vereidigt: Reiner Hanusa (l.) und Shpend Miftari (r.).

Burghausen - Mit der Vereidigung von zwei neuen Feldgeschworenen, Reiner Hanusa und Shpend Miftari, wird in Burghausen eine bayerische Tradition fortgeführt: Feldgeschworene, im Volksmund auch „Siebener“ genannt, wirken in Bayern bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen mit.

Sie setzen Grenzsteine höher und tiefer, wechseln beschädigte Grenzzeichen aus oder entfernen sie. Als Hüter gemeindlicher Grenzen und Abmarkungen arbeiten sie eng mit dem Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zusammen.

500 Jahre alte bayerische Tradition

Früher waren die Feldgeschworenen unverzichtbar, um Grenzstreitigkeiten zu vermeiden. Auch heute noch ist diese rund 500 Jahre alte bayerische Tradition aktuell, wie Erster Bürgermeister Hans Steindl bei der Vereidigung feststellte: „Die Feldgeschworenen wirken regelmäßig bei der Abmarkung mit, indem sie die staatlichen Vermessungsbehörden bei Grundstücksvermessungen unterstützen. Feldgeschworene bekleiden damit eines derältesten kommunalen Ehrenämter. Sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt. Trotz moderner Technik mit Satellitennavigation und digitaler Flurkarten kann man auch in der heutigen Zeit nicht auf die Feldgeschworenen verzichten.“ 

In Bayern sind derzeit rund 21.000 Feldgeschworene tätig.  

Pressemeldung der Stadt Burghausen

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