Steindl stellt möglichen Zeitplan vor

So geht es in Burghausen mit der „Neuen Mitte“ weiter

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Die Planungen für eine Neugestaltung sollen schnell vorangetrieben werden. Das Salzachforum ist die derzeit größte Baustelle der Stadt Burghausen.
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Burghausen – Bürgermeister Hans Steindl hat in der Stadtratssitzung über die Workshops zur „Neuen Mitte“ und die Präsentation der Ergebnisse gesprochen.

Nach dem Aus für das Salzachzentrum hat die Stadt Burghausen die Initiative ergriffen und die Planungen für die „Neue Mitte“ vorangetrieben. So wurden drei Planungsbüros beauftragt, Konzepte zu erarbeiten und das alles unabhängig vom Investor und Eigentümer Hanseatische Betreuungs und Beteiligungs GmbH (HBB).

„Wir haben die HBB eingeladen, an den Workshops im Juli teilzunehmen. Allerdings gab es darauf keine Rückmeldung“, so Bürgermeister Hans Steindl. Da der Bebauungsplan aktuell auf eine Mall ausgerichtet ist und der Eigentümer nur eine solche bauen will, wollte die Stadt jetzt offensiv werden und mögliche Alternativen erarbeiten. Die HBB könne als Eigentümer aber natürlich gerne eine eigene Planung machen. Dennoch gehe Steindl nicht davon aus, dass dies passieren wird. Vielmehr rechne man mit einem Verkauf des Grundstücks an der Marktler Straße. 

Die Aufgabenstellung für die drei Planungsbüros waren: Verdichtung, Vertikalisieren, Mischnutzung, Höhenentwicklung, Neue Mobilitätskonzepte, Grün-Vernetzung, Situation Marktler Straße und Bahnhofsumfeld.

Interessante Entwürfe mit unterschiedlichen Ansätzen

„Es sind interessante Entwürfe mit unterschiedlichen Ansätzen entstanden“, berichtet das Stadtoberhaupt. Es sei fast alles umgesetzt worden. Bis Mitte Oktober soll nun eine Broschüre erarbeitet werden und die Ergebnisse den Fraktionsvorsitzenden und der Verwaltung vorgestellt werden. Ende Oktober soll es dann auch eine Informationsveranstaltung für die Bürger geben.

Für Jahresende könnte der Stadtrat aus dem Masterplan einen neuen Bebauungsplan entwickeln. Dieser wäre nicht verpflichtend. Zwar werde der aktuelle Stadtrat nicht mehr über dieses Projekt entscheiden, dennoch wolle man keine Zeit verlieren und möglichst viel Vorarbeit leisten. Ebenso soll in diesem Zeitraum bereits ein Planungsbüro für das neue Konzept beauftragt werden. Hintergrund hierfür sei unter anderem auch, dass es bis 2022 noch Fördermittel für dieses Projekt bewilligt sind und die Stadt Burghausen daraus nicht raus fallen will.

jz

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