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Burghausen will Stand der Dinge bei Hochwasserschutz prüfen

„Bin überzeugt, dass wir schon insgesamt gut dastehen, aber Ergänzungen machen immer Sinn“

2013 erlebte Burghausen ein massives Hochwasser. Bürgermeister Florian Schneider (SPD) betonte, es sei in den vergangenen Jahren viel beim Hochwasserschutz verbessert worden. Zu prüfen, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, wie von mehreren Stadtratsfraktionen beantragt, lohne aber immer.
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2013 erlebte Burghausen ein massives Hochwasser. Bürgermeister Florian Schneider (SPD) betonte, es sei in den vergangenen Jahren viel beim Hochwasserschutz verbessert worden. Zu prüfen, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, wie von mehreren Stadtratsfraktionen beantragt, lohne aber immer.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Wie gut ist Burghausen für Hochwasser-Ereignisse gewappnet? Dieser Frage soll nun die Stadtverwaltung nachgehen. Bürgermeister Florian Schneider betonte, es sei bereits viel getan worden, Nachbesserungen aber immer sinnvoll.

Burghausen - Der Stadtrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung die Verwaltung zu beauftragen, den Stand der Dinge beim Hochwasserschutz in Burghausen abzuklären sowie, wo nötig, neue Maßnahmen und mögliche Förderprogramme dafür zu finden. Vorangegangen waren entsprechende Anträge der Fraktionen der SPD, Grünen und AfD. Mit 8:14 Stimmen wurde allerdings ein Teil des Antrags der Grünen-Fraktion abgelehnt, die Dachbegrünung der Hans-Kammerer/Pestalozzischule nachzubessern. „Ich bin davon überzeugt, dass wir schon insgesamt gut dastehen und viel gemacht haben. Aber Ergänzungen machen immer Sinn“, betonte Erster Bürgermeister Florian Schneider (SPD). Auch in diesem Jahr war Mitte Juli das Wasser in der Salzach hoch gestanden. 2013 war es zu massiven Überflutungen gekommen.

Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021

Fotos: Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021
Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021 © jz
Fotos: Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021
Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021 © jz
Fotos: Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021
Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021 © jz
Fotos: Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021
Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021 © jz
Fotos: Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021
Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021 © jz
Fotos: Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021
Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021 © jz
Fotos: Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021
Hochwasser an der Salzach bei Burghausen am 18. Juli 2021 © jz

Konkret hatte die SPD-Fraktion gebeten, die Verwaltung möge untersuchen, wie das Stadtgebiet bei Starkregenereignissen geschützt ist beziehungsweise wo und bei welchen Niederschlagsmengen Risiken von Überflutung und Verschlammungen gegeben sind. Die Grünen-Fraktion wiederum hatte die Entwicklung einer Regen-Risikokarte und eines Starkregenmanagements angeregt. Der Antrag der AfD-Fraktion forderte, unter anderem, einen Bericht über die Gefahren durch Rückstau in der Kanalisation und dass der Katastrophenschutz auch im Organigramm der Stadt sichtbar gemacht wird.

Burghausen will Stand der Dinge bei Hochwasserschutz prüfen und gegebenenfalls nachbessern

„Das Niveau dessen, was bei Starkregenereignissen passieren kann, hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Da ist es wichtig zu prüfen, wie wir aufgestellt sind“, mahnte Franz Kammhuber (SPD). „Wir müssen dabei nicht nur das Kern-Stadtgebiet, sondern auch die Grünbereiche darum herum betrachten. Das wäre vielleicht eine Thema, das man in interkommunaler Zusammenarbeit anpacken sollte“, regte Gunter Strebel (Grüne) an.

Hochwasser-Bilder aus Burghausen

 © Timebreak21/KG
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Einige Fragen konnten bereits in der Sitzung durch die Stadtverwaltung beantwortet werden. So würden etwa die aktuellsten Zahlen aus dem Jahr 2002 stammen, seien aber nur für die Neustadt vorhanden. Dort sei das Kanalnetz für ein sogenanntes dreißigjähriges Regenereignis ausgelegt. Sich positiv auswirkenden Effekte durch das Programm der Stadt, Regenwasser der Dachflächen von Gebäuden versickern zu lassen und möglichst viele Flächen zu entsiegeln seien in dieser Berechnung aber noch nicht vollständig berücksichtigt. Erste Maßnahmen im Rahmen des Starkregenmanagements seien außerdem bereits nach der Erstellung der Starkregen-Risikobewertung im Bereich der Neustadt ebenfalls im Jahr 2002 eingeleitet worden.

hs

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