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Werbering-Vorsitzende über den Einzelhandel in Pandemie-Zeiten

Normalumsatz in Burghausen: „Nicht erwartet, dass es so rasch wieder aufwärts geht“

 Petra Forstpointner, Vorsitzende des Werberings Burghausen über Einzelhandel in Corona-Zeiten
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Petra Forstpointner, Vorsitzende des Werberings Burghausen, über den Einzelhandel in Corona-Zeiten.
  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
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Geschäfte sind wieder geöffnet, Kunden kaufen vermehrt ein. Doch wie geht es weiter in so unsicheren Pandemie-Zeiten wie diesen? innsalzach24.de hat sich erkundigt, wie es um den Einzelhandel in Burghausen steht.

Burghausen - Dass der Einzelhandel seit den Lockerungen wieder floriert, das kann Petra Forstpointner, Vorsitzende des Werberings Burghausen bestätigen: Speziell mit dem Juli und dem August sei man „sehr zufrieden“.

„Die Leute sind zwar ein bisserl bewusster geworden und alle werden wir natürlich nicht erreichen. Aber dass es doch so rasch wieder aufwärts geht, dass wir zum Normalumsatz zurückkehren können hätte ich persönlich nicht erwartet. Das war 2020 nicht so wie heuer.“

Werbering Burghausen bedacht darauf, den Auswirkungen der Pandemie gegenzuwirken

„Durch die langen Schließungen haben die Leute erkannt, wie schön es ist, einfach mal wieder in ein Geschäft zu gehen und das Gespräch zu suchen, sich beraten zu lassen oder Waren anzufassen und die Qualität zu prüfen.

Im Zuge der Nachhaltigkeit merken wir schon, dass die Bürger vielfach die Möglichkeit, im Ort einkaufen zu können auch wahrnehmen“, unterstreicht Forstpointner. Nicht ein jeder bevorzuge den reinen Internethandel. „Dass da teilweise ein Umdenken stattfindet, merken wir im Einzelhandel schon.“

Zudem habe es eine Neueröffnung mitten in der Hochzeit der Pandemie gegeben: Mit dem „Kauf‘s ohne“ - einem plastikfreien Lebensmittelladen habe Burghausen sogar ein Geschäft dazugewonnen.

Auf der Website des Werberings seien die Mitglieder ferner sehr aktiv, achten auf Aktualität, geben Informationen zu Corona-Maßnahmen oder rühren die Werbetrommel, um den Auswirkungen der Pandemie gegenzuwirken.

Prognose für den Herbst stellen? „Schwierig“

Auch wenn es aktuell wieder aufwärts zu gehen scheint, eine Prognose für den Herbst und die weiteren Corona-Entwicklungen zu stellen sei schwierig in den Augen Forstpointners: „Es kommt, glaube ich, auch auf die Impfquote an und was die Regierung entscheidet. In punkto Lockdown: Die Geimpften einzusperren oder Geschäfte wieder komplett zu schließen erachte ich als kritisch. Die Impfung war schließlich die Grundvoraussetzung sich frei bewegen zu dürfen. Jene würde man ja wieder aussperren, obwohl es keinen Grund dafür gibt.“

Wie es für den Einzelhandel kommenden Herbst/Winter aussieht stehe wieder auf einem anderen Blatt: „Wie die Abwicklung für uns wird, wenn Ungeimpfte einkaufen möchten und wir sie nicht reinlassen dürften bleibt abzuwarten. Ich hoffe nicht, dass es so kommt.“

Man müsse warten, ob die 3G-Regel als aktuelles Mittel zur Eindämmung auch in naher Zukunft ausreiche oder ob andere Möglichkeiten wie die Neu-Interpretation des bisher geltenden Inzidenzwertes oder die Betrachtung der Krankenhauszahlen dann das Maß aller Dinge darstellen.

So stellen sich weitere Städte in der Region in der Pandemie auf:

mb

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