Billig und ökologisch sinnvoll

Wasserbüffel und Oberländer Rinder auf der Weide in Raitenhaslach

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Dieser niedliche Anblick von Wasserbüffeln mit ihren Kälbern soll die Ausflügler in Raitenhaslach bald entzücken

Burghausen - Die Stadt Burghausen wird im nächsten Jahr eine neue Tierweide mit zwei weiteren Tierrassen in Raitenhaslach am Gries in Betrieb nehmen.

Ab April 2018 werden dort Murnau-Werdenfelser Rinder und Wasserbüffel angesiedelt. Die neue Weide befindet sich auf der großen Ausgleichsfläche zwischen Tierheim und Salzachkante. 

Das Umweltamt erhofft die Ansiedlung seltener Arten

Im nächstes Jahr soll sie bevölkert werden: die Weide am Gries in Raitenhaslach.

Die Initiative kommt von Sarah Freudlsperger aus dem Umweltamt. „Solche Beweidungsprojekte bieten im Grunde nur Vorteile: Die Kosten für die jährliche Mahd von circa 1600 Euro entfallen, Bürger können die Tiere beobachten und auch ökologisch erhoffen wir uns einen Zugewinn von neuen Tier- und Pflanzenarten“, erklärt die Landschaftsarchitektin. 

Durch das Mähen mit dem Traktor kommt es zu einer vermehrten Bodenverdichtung, stattdessen können sich durch Verbiss und Vertritt wieder seltene Arten ansiedeln. „Somit ist die Maßnahme auch ökologisch zu befürworten“, unterstreicht Sarah Freudlsperger. 

Dann gibt's auch Fleisch aus Raitenhaslach

Die Tiere kommen von einem Landwirt aus dem Landkreis Mühldorf, der sich auch um die Versorgung kümmert. Für die Wasserbüffel muss ein Tümpel geschaffen werden, da diese ab einer Temperatur von 20 Grad eine Möglichkeit zum Abkühlen benötigen. 

Sowohl bei den Büffeln als auch bei den Rindern ist Mutterkuhhaltung angedacht. „Das bedeutet, dass die Tiere mit ihren Kälbern auf der Weide stehen werden“, erklärt Freudlsperger. Im Herbst holt der Landwirt die Tiere wieder ab. Über ihn kann dann auch Fleisch von den Raitenhaslacher Rindern und Büffeln bezogen werden. 

Das Zusammenleben sollte problemlos sein

Mit der einzigartigen Lage der Weide und der Fertigstellung des 2. Bauabschnitts der Klosterrevitalisierung, bekommt Raitenhaslach damit einen weiteren Publikumsmagneten oberhalb der Salzach. Die Investitionen dafür halten sich in Grenzen. „Es müssen ein Weidezaun und ein Unterstand erstellt werden“, so Freuldsperger. 

So hübsch sind die Murnau-Werdenfelser Rinder.

Murnau-Werdenfelser-Rinder (auch Oberländer genannt) sind eine sehr alte bayerische Rinderrasse. Die Haltung zusammen mit Wasserbüffeln ist erprobt. Die friedfertigen Tiere verstehen sich bestens. „Vor allem für Familien wird dies ein schönes Ausflugsziel werden“, ist auch Erster Bürgermeister Hans Steindl sicher.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

Zurück zur Übersicht: Stadt Burghausen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser