Historischer Vortrag im Wacker Wissensforum

Ein wahr gewordener Traum: Die Wacker Chemie in Burghausen

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Schon früh siedelte sich in Burghausen chemische Industrie an.

Burghausen - Eva Gilch, Leiterin des Stadtmuseums und des Stadtarchivs, hält gemeinsam mit Dr. Christian Finger, dem Leiter des historischen Unternehmensarchivs bei Wacker, einen Vortrag zum Thema: Stadt, Burg, Industrie - Burghausen und die Wacker Chemie AG.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging für Geheimrat Dr. Alexander Wacker ein Traum in Erfüllung: in Bayern eine große Industrieanlage mit Strom aus Wasserkraft zu errichten. 1913 erhielt er die Erlaubnis zur Nutzung der Alz-Wasserkraft. Der Kanalbau begann und kurz darauf entstand das Wacker-Werk im Staatsforst zwischen Holzfeld und Burghausen. 1916 konnte am Rande Bayerns die weltweit erste Industrieproduktion von synthetischem Aceton aus Acetylen beginnen. 

Stadt und Werk wuchsen gemeinsam

Dr. Christian Finger und Eva Gilch zeigen unter Verwendung von Originalquellen, wie Wacker und die Stadt Burghausen gemeinsam gewachsen sind. Sie erzählen Geschichten und Geschichtliches aus den rasanten Anfängen des Chemiewerks, präsentieren Bilder und Dokumente von der Entstehung der Neustadt und geben Einblicke in die Stimmung zwischen „Fabriklern“ und Bürgern in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. 

Der Vortrag am 28. September um 18 Uhr setzt die Veranstaltungsreihe „WACKER WISSENSFORUM“ fort, zu der interessierte Bürger und Mitarbeiter eingeladen sind. Veranstaltungsort ist das Wacker-Belegschaftshaus im Werk Burghausen, Johannes-Hess-Strasse 24 in Burghausen. Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Infos und die Vortragstermine für 2017 stehen im Internet unter www.wacker.com/wissensforum zur Verfügung.

Pressemitteilung Wacker Chemie AG

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