WACKER Chemie AG in Burghausen

„Bei starken Erschütterungen in seltenen Fällen explosiv“: WACKER führt Gefahrguttransport durch

Burghausen - Der Chemiekonzern WACKER führt am Samstag, den 19. September einen Gefahrguttransport im Werk Burghausen durch. Das transportierte Material kann in seltenen Fällen bei starken Erschütterungen explosivähnliche Wirkungen entfalten.

Die Meldung im Wortlaut


WACKER wird am morgigen Samstag, den 19. September innerhalb des Werks Burghausen einen Gefahrguttransport durchführen. Bei dem transportierten Material handelt es sich um Natriumamid, das als Hilfsstoff im Rahmen eines inzwischen abgeschlossenen Projekts des  Geschäftsbereichs WACKER BIOSOLUTIONS zur Verlängerung der Haltbarkeit von Obst zum Einsatz kam und nun entsorgt werden soll.

Reaktionsprodukte von Natriumamid können in seltenen Fällen bei starken Erschütterungen explosivstoffähnliche Wirkung entfalten. WACKER hat zur Durchführung dieses Transports entsprechende Sicherheitsmaßnahmen festgelegt. So wird auf dem 2,6 Quadratkilometer großen Werkgelände eine Sperrzone in einem Umkreis von 150 Metern entlang der knapp einen Kilometer langen Transportstrecke eingerichtet. Dort dürfen sich vorsorglich keine Personen im Freien aufhalten.


Die Absperrung erfolgt im Inneren des Werks in einem Abstand von rund 800 Metern entlang des Werkzauns zwischen Süd- und Westpforte. An diesem Tag ist mit Lautsprecherdurchsagen auf dem Werkgelände zu rechnen. Durchgeführt wird der Transport mit Hilfe eines besonders schwingungsarmen Spezialfahrzeugs. Die WACKER-Werkfeuerwehr wird den ausschließlich innerhalb des Werks stattfindenden Transport begleiten und absichern.

Bei dem anschließenden Entsorgungsprozess wird der Stoff auf einem geeigneten Freigelände innerhalb des Werks zunächst mit Sand vermengt und anschließend über einen Zeitraum von mehreren Wochen kontrolliert mit Wasser neutralisiert. Diesen Ablauf hat die Regierung von Oberbayern als zuständige Behörde entsprechend geprüft und genehmigt. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) abgestimmt.

Presseinformation der Firma WACKER

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