„Mit Zuversicht ins Geschäftsjahr 2021“

Wacker Chemie erwartet nach Krisenjahr Gewinnsprung

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Wacker-Gebäude (Symbolbild)

Der Chemiekonzern Wacker erwartet nach dem Krisenjahr 2020 Gewinn- und Umsatzsprung. „Bei aller Vorsicht, die mit Blick auf Corona nach wie vor geboten ist, gehen wir mit Zuversicht ins Geschäftsjahr 2021“, sagte Vorstandschef Rudolf Staudigl am Dienstag in München.

München/Burghausen - Der Umsatz soll im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen, der Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen um 10 bis 20 Prozent. Im ersten Quartal war die Nachfrage in allen Geschäftsbereichen hoch, wie das Unternehmen mitteilte.

Wacker beschäftigt international gut 14 000 Menschen und ist nach eigenen Angaben weltgrößter Produzent von Polysilicium, einem wichtigen Rohstoff sowohl für Halbleiter- als auch Solarzellenproduktion. 2020 verlief für den Münchner Konzern vergleichsweise glimpflich. Der Umsatz sank im Vergleich zum 2019 um fünf Prozent auf knapp 4,7 Milliarden Euro. Doch wies Wacker nach einem hohen Verlust 2019 wieder einen Nettogewinn von 202 Millionen Euro aus.

dpa

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